10.01.16

Franzbrötchen mit Marzipan-Zimt-Füllung {mein Gastbeitrag zum Blogevent der Foodistas zum 1. Bloggeburtstag}





Einmal Trommelwirbel bitte…….., Attention, Attention ……. es kommt etwas Großes auf uns zu…….. haltet euch fest. Die Sektflaschen sind kalt gestellt, das Konfetti ist zum Abwurf bereit, die Luftschlangen tanzen schon voller Vorfreude in der Luft, denn wir lassen es heute so richtig krachen und stoßen an, auf den 1. Bloggeburtstag der lieben 4 Schwestern der Foodistas.

YEAAAAHHHHHHH, HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!

Ein Jahr voller zahlreicher toller Rezepte, kreativen Themenwochen, neuen Erfahrungen, und neuen  Blogfreundschaften liegt hinter euch. Der Höhepunkt in diesem Jahr garantiert der Gewinn des FoodBlog-Awards Leserpreises 2015 im Oktober. 

Eigentlich kann man so ein Jahr nicht mehr toppen, aber wir Gastblogger geben unser Bestes, um ein ganz besonderes Jahr zu krönen.

Denn lieben Foodistas haben zur Feier des Tages ein wundervolles Blogevent ins Leben gerufen. Es wird eine Geburtstagstafel voll mit Gastbeiträgen geben und ich freue mich sehr, dass ich dabei sein darf. Die Tafel füllt sich von Tag zu Tag mehr, bis wir am Ende des Events eine komplette Tafel voll mit allerlei Leckereien von herzhaft bis süß bestaunen können. Und ich sage euch, die Tafel kann sich sehen lassen. Schaut doch einfach mal vorbei bei den Foodistas, ich sage euch es lohnt sich.




Das Rezept, welches ich für die Geburtstagssause mitbringe, stand schnell fest.

Für mich gibt es nichts Schöneres, als an einer gedeckten Kaffeetafel mit guten Freundinnen an einen schönen Sonntagnachmittag zu sitzen, den heißen Kaffee aus den Lieblingsassen zu schlürfen, wunderbar duftendes Gebäck aus dem Ofen zu naschen und den Gesprächen der lieben Menschen zu lauschen, sodass die Zeit wie im Flug vergeht.

Genauso einen Tag wünsche ich mir mit den Gastbloggern des Blogevents der Foodistas. Eine große Tafel voll besetzt mit den unterschiedlichsten Menschen und Persönlichkeiten, aus den unterschiedlichsten Region Deutschlands, geprägt durch die verschiedensten regionalen und familiären Einflüssen, die die Liebe zum Essen und zum Bloggen vereint. Ist das nicht eine großartige Vorstellung.



Dazu passt mein Rezept aus der Kategorie, einmal genascht und für immer verfallen, einfach perfekt. Vielen kennen die unglaublich lecker nach Zucker und Butter duftenden Franzbrötchen. Meine Variante ist etwas winterlich angehaucht und hat eine ganz besondere Füllung, die jeden Marzipan-Verweigerer bekehrt.

Schon beim Backen verbreitet sich der Zimt-Marzipan-Duft in der ganzen Wohnung. Das karamellisieren des Zuckers setzt sein i-Tüpfelchen noch oben drauf. Ich sage euch, diese kleinen Schnecken sind jede Sünde wert.

Wer jetzt Lust aufs Backen bekommen hat, der schnürt mal ganz schnell seine Lieblingsschürze um, heizt den Ofen vor und holt die Küchenmaschine aus dem Schrank. Los geht’s:

Die Zutaten:

3 Eier
90 ml Milch
60 g Butter
¼ Würfel frische Hefe
50 g Zucker
250 g Mehl
Eine Prise Salz
250 g Marzipanrohmasse
1 TL Zimt
1 EL Aprikosenkonfitüre
Etwas brauner Zucker zum Bestreuen


Die Zubereitung:

1. 60 ml Milch erwärmen, die Hefe hineinbröseln und verrühren. Das Mehl in eine Schüssel sieben, den Zucker  und das Salz hinzugeben. Langsam die Milch-Hefe-Mischung hinzugeben.

2. 1 Ei trennen. Das Eigelb, 1 Ei und die Butter in die Schüssel geben. Alles mit dem Knethaken so lange zum einem glatten Teig verkneten, bis dieser sich von dem Schüsselrand löst. Wenn der Teig zu weich ist, nochmals 1 TL Mehl hinzugeben. Den Teig abgedeckt ca. 1 Stunden an einem warmen Ort geben lassen.

3. Marzipan mit einer Reibe grob raspeln. Mit dem Eiweiß, dem Zimt, 1 EL Milch und der Konfitüre in einer Schüssel geschmeidig rühren.

4. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kräftig durchkneten und zu ca. 0,5 cm dick zu einem Rechteck ausrollen. Die Marzipanfüllung mit einer großen Palette gleichmäßig verstreichen. Den Teig von der längeren Seite her aufrollen und in 10 gleichgroße Stücke schneiden. Diese längst mit dem Ende eines Holzlöffels eindrücken, sodass ein kleiner „Krater“ in der Mitte und somit die typische Form eines Franzbrötchens entsteht. Die Brötchen auf ein Backpapier belegtes Backblech legen und weitere 15 Minuten gehen lassen.

5. Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. 1 EL Milch mit dem restlichen Ei verrühren. Die Franzbrötchen damit bestreichen und mit etwas braunem Zucker bestreuen. Im heißen Ofen ca. 15-20 Minuten goldbraun backen.





Die Franzbrötchen am besten noch lauwarm genießen. Ich sage euch, das ist ein Hochgenuss.

Mareike ♥

Kommentare:

  1. Liebe Mareike,
    genau diese fantastischen Franzbrötchen machen unsere Geburtstagssause perfekt! Typisch nordisch, aber mit dem gewissen Pfiff, genau das was wir uns für unseren besonderen Geburtstag gewünscht haben. Du weißt einfach was gut ist. Tausend Dank dass du bei unserem Event dabei bist und uns ein Sonntagsglück beschert hast!
    Auf noch viele schöne weitere Rezepte auf deinem Blog und ein baldiges Treffen im wahren Leben!
    Fühl dich gedrückt!
    Liebe Grüße
    Tanja

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    1. Liebe Tanja,

      ich kann nur noch einmal wiederholen, dass es mir eine riesen große Freude ist, bei eurem Bloggeburtstag als Gastbloggerin dabei sein zu dürfen. Ihr seid mir alle sehr ans Herz gewachsen und es ist so schön, was meine kleinen Franzbrötchen euch glücklich machen.

      Vielleicht können wir demnächst mal eine kleine Gruppe gründen und unsere Kalender checken, in welchen Monaten ein treffen zu realisieren wäre. Zu diesem Anlass schmeißen wir dann ein rauschendes Fest. Gerne können wir den Hasen auch dazu einladen :-)

      Hach, das wäre so schön!
      Mareike ♥

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