31.01.16

Köfte im Pidebrötchen oder auch die türkische Antwort auf Frikadelle im Weck




Könnt Ihr euch noch an mein 1. Türkisches Rezept erinnern, Lahmacun {ein Rezept à la Mama C.} *klick*? Bis heute die unangefochtene Nummer 1 der beliebtesten Posts.
Unglaublich…. Ich wusste gar nicht, dass so viele Leser, genau wie ich, auch auf türkisches Essen stehen. Für mich Grund genug, um mir Gedanken über ein weiteres Rezept zu machen.

Es gibt so viele unglaublich leckere Gerichte. Die Küche ist so vielfältig und hat nicht nur den bekannten mediterranen Einschlag sondern auch sehr viel Orientalisches und Arabisches. Die Gewürzvielfalt ist der Hammer. Sehr viel Kreuzkümmel, Chili, Pfefferminz, Sumach und Salca wird verwendet. Alles genau nach meinem Geschmack. 











Aus diesem Grund hat es auch so lange gedauert, bis ich mich für eines entschieden habe, aber jetzt ist es geschafft. Anfang Januar habe ich ein neues Rezept in meinen Blogkalender integrieren können und heute ist es soweit:  Mein neues türkisches Rezept ist Lammköfte im Pidebrötchen mit Zwiebelsalat und Pistazien. Für mich eindeutig die türkische Antwort auf unsere traditionellen Frikadellen, Fleischflanzerl, Bulette, Fleischküchle oder wie man sie auch immer nennen mag. Wie ihr wisst liebe ich die deutsche Küche, vor allem auch das Tradition und Omas Rezepte, wie man so schön sagt. Aber diese Lammköfte sind einfach himmlisch. Ich würde fast sagen, hätte ich die Wahl, ich müsste dem auf badisch ausgesprochen Fleischkiechle höchstwahrscheinlich einen Korb geben. 




Nicht allzu oft gibt es traditionelles türkisches Essen bei uns zu Hause, auch wenn wir es lieben. Der Aufwand dahinter ist meist recht hoch und unter der Woche bleibt dafür nicht wirklich viel Zeit. Somit legen wir diese besonderen Gerichte meist auf das Wochenende. Egal ob Manti, die türkische Minivariante der Ravioli, die mit viel Fingerspitzengefühl gefüllt und geformt werden müssen, ob Lahmacun, bei dem der Teig der Minipizzen hauchdünn ausgerollt werden muss oder Adanakebab, alles wird frisch und selbst zubereitet.
Auch die süße Küche hat viel zu bieten. Ihr dürft euch also auf ein weiteres Rezept freuen. Demnächst wird gebacken.




Jetzt aber zurück zum eigentlichen Rezept. Angefangen vom Brötchen, bis hin zu den Köfte ist alles selbstverständlich selbstgemacht. 

Das Rezept ergibt 8 Pidebrötchen und 16 Köfte.


Zutaten für die Pidebrötchen

1/2 TL Zucker
300 ml Wasser
2 TL Trockenhefe
450 g Mehl (Typ 550) plus etwas mehr zum Bestäuben
1 TL Salz
2 EL Olivenöl plus etwas mehr zum Einfetten


Zutaten für die Lammköfte

500 g Lammhack
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 altbackenes Brötchen
1 Ei
1/2 TL Chiliflocken
1 EL Köftegewürz (bekommt man beim türkischen Lebensmittelladen)
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1/2 Bund glatte Petersielie
1/2 TL Salca (Papikapaste)
1-2 El Olivenöl
Salz und Peffer


Zutaten für den Zwiebelsalat

1 Gemüsezwiebel
1/2 Bund glatte Petersilie
1/2 Zitrone
2 TL Sumach/Sumack


Zutaten für den Dip und den Crunch

1 Becker Joghurt
1 Spritzer Zitronensaft
Salz und Pfeffer
etwas Olivenöl
3 Hände voll geröstete und gesalzene Pistazien
1 Romasalatherz


Beginnen wir also mit den Brötchen.

1. In einer kleinen Schüssel den Zucker in 100 ml lauwarmem Wasser auflösen und die Hefe einrühren. 5 Minuten ruhen lassen und dann verrühren.

2. Mehl und Salz in einer Rührschüssel vermengen. Eine Mulde in die Mitte drücken und die aufgelöste Hefe dazugeben. Alles mit einander verrühren und das restliche Wasser dazugeben. Mit dem Knethaken ca. 10 Minuten alles zu einem glatten geschmeidigen Teig kneten.

3. Den Teig in einer eingeölten Schüssel geben und im Öl wenden. Mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort 1 1/2 Stunden gehen lassen, bis der Teig sich verdoppelt hat. Die Luft mit den Händen herauskneten und weitere 10 Minuten gehen lassen.

4. Den Teig viertel und jedes Viertel nochmals teilen, sodass 8 gleich große Stücke entstehen. Die einzelnen Stücke zu kleinen glatten Bällen rollen. Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche jeden Ball zu einem Fladen ausrollen. Mit einem Tuch bedecken und 25 Minuten ruhen lassen.

5. Den Backofen auf 220 °C  Heißluft vorheizen. Die Teigscheiben auf 2 leicht bemehlte Backbleche legen. Mit einem stumpfen Messer ein Gittermuster in die Brote einkerben. 8-10 Minuten backen, bis es aufgegangen und goldbraun ist. Aus dem Ofen nehmen und sofort in saubere, feuchte Küchentücher wickeln, damit das Brot schön weich bleibt.


So, die Brote können jetzt etwas ruhen und auf den Einsatz warten. Weiter geht es mit den Lammköfte und den Beilagen.

1. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen, die Zwiebel in feine Würfel schneiden, den Knoblauch fein hacken. Das Brötchen etwas in Wasser einweichen, damit es weich wird. Das Ei leicht aufschlagen und zusammen mit allen Gewürzen zum Hackfleisch geben. Das Brötchen ausdrücken in kleine Stücke zupfen und ebenfalls dazugeben. Die Petersilie fein hacken und alles untermischen. Zum Schluss das Olivenöl dazugeben und alles mit den Händen zu einer schönen Teigmasse kneten. 

2. Die Hände etwas befeuchten und die Hackmasse erst zu 16 kleinen Bällen formen und dann leicht platt drücken, bis sie eine ovale Form angenommen haben. 

3. Für den Zwiebelsalat die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Diese ca. 5 Minuten in kaltes Wasser legen. Das Wasser abgießen und den Saft einer 1/2 Zitrone zugeben. Ganz leicht salzen und mit Sumach bestreuen. Die Petersilie grob hacken und ebenfalls dazugeben. 

4. Den Joghurt mit Salz und Pfeffer würzen. Einen Spritzer Zitronensaft dazugeben und mit etwas Olivenöl beträufeln. Die Pistazien schälen und in einer heißen Pfanne anrösten. Aus der Pfanne nehmen und mit einem Messer grob haken. Den Romasalat in grobe Stücke schneiden und kurz abwaschen. 

5. Die Pfanne wieder auf den Herd stellen und heiß werden lassen. Etwas Olivenöl dazugeben und die Köfte in die Pfanne legen. Von jeder Seite ca. 2 Minuten anbraten, bis sie kross sind. 

Jetzt wird angerichtet.

Die Brötchen aufschneiden und etwas Salat hineingeben. Dann mit zwei Köfte belegen und den Zwiebelsalat darauf verteilen. Abschließend den Joghurtdip darüber träufeln mit den gerösteten Pistazien bestreuen. 

Es ist ein Gedicht!

Alles Liebe
Mareike ♥

22.01.16

Schoko-Mandel-Schnitten mit Cranberrysoße und Baiser





Mein heutiges Rezept steht ganz unter dem Motto Winterwonderland, denn bei uns liegt immer noch der Schnee auf den Wiesen und der Frost zaubert jeden Morgen ein herrliches Bild in die Landschaft. Die Bäume erhalten einen weißen Schleier und die kleinen Eiskristalle funkeln in der aufgehenden Sonne. Mal schauen wie lange noch. Heute Nacht soll es ja Eisregen geben, dann wird es wohl gefährlich glatt draußen.

Am liebsten würde ich jede Tag auf dem Weg zur Arbeit anhalten und dieses Schauspiel genießen. Aber dann würde ich ja zu spät kommen und mein Plan ist, je früher ich bei der Arbeit bin, desto früher bin ich auch wieder zu Hause. Wobei dieser Plan zurzeit oft ins Wanken kommt, da ich es morgens einfach nicht aus dem Bett schaffe. Es ist noch stockdunkel beim Klingeln meines Weckers und das Bett einfach zu mollig und kuschelig warm… Wer will da schon aufstehen?? Ich sehne die Zeitumstellung dieses Jahr noch sehnlicher herbei als sonst. Sobald es morgens hell ist und die Sonne ins Schlafzimmer schneit, bin ich voller Energie und Tatendrang. Geht es euch genauso?




Zu Hause sind bei mir schon ein paar Tulpen eingezogen. Wobei ich nicht zu denjenigen gehöre, die den Winter hassen und verabscheuen und bereits im Januar den Frühling herzaubern wollen. Ich finde es ganz schön, wenn es klirrend kalt ist und der Schnee in kleinen Flocken vom Himmel fällt. Jede Jahreszeit hat seine Schönheit und seinen Zauber, auch die Kalte. Aber wie gesagt, hell könnte es morgens einfach sein.

Passend zum Wetter habe ich auch meinen Schnitten eine weiße Decke verpasst. Diese schmilzt allerdings nicht so schnell weg in der Wärme, sodass man lange Freude daran hat. Die kleinen süßen Baisertupfen passen perfekt zur leicht säuerlichen Cranberrysoße. Ich finde sie sehen aus wie kleine verschneite Bergspitzen. Die Basis ist ein klassischer Rührteig aus Schokolade und Mandeln. Also nichts Kompliziertes oder etwas mit einem anderen aufwendiger Firlefanz.

Die Baisermasse kann man natürlich auch als schneeweiße Decke direkt auf den Kuchen streichen, wenn man keine Spritztülle zur Hand hat. Das tut dem Geschmack keinen Abbruch.




Diese Schnitten gab es vor einigen Wochen zum 88. Geburtstag meines Opas. Und ich sage euch, sie waren schneller weg, als man Schoko-Mandel-Schnitten sagen konnte.

Am besten gelingt der Rührkuchen, wenn ihr einen variablen Backrahmen benutzt. Ich habe ihn auf 30 cm Breite und 25 cm Höhe eingestellt. So wird der Kuchen schön hoch und bleibt saftig.



Die Zutaten:

250 g weiche Butter
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
4 Eigelb
1 Prise Salz
150 g Mehl
80 g Speisestärke
80 g gemahlene Mandeln
2 TL Backpulver
2 EL Backkakao
100 g Zartbitterkuvertüre

300 g frische Cranberries
300 ml Cranberrysaft
1 Vanilleschote
70 g Zucker
1 Bio Orange
2 EL Speisestärke

4 Eiweiß
150 g Zucker



Die Zubereitung:

1.  Die Kuvertüre im Wasserbad vorsichtig schmelzen und etwas abkühlen lassen. Den Ofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

2. Für den Rührteig die Butter, den Zucker und den Vanille-Zucker in eine Rührschüssel geben und mit den Schneebesen schaumig rühren. Die Eier und das Eigelb langsam nacheinander unter die Fettmasse rühren. Anschließend das Salz zufügen. Das Mehl, die Stärke, den Kakao und das Backpulver hinein sieben und zusammen mit den Mandeln unterheben. Die Schokolade hineingeben und nochmals vorsichtig verrühren. 

3. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backrahmen mit der entsprechenden Größe (30 x 25 cm) drauf stellen. Das Backpapier am Rand so eng einschlagen, damit die Form fest auf dem Backpapier steht und die Masse nicht rauslaufen kann. Den Teig in die Form geben und glatt streichen. Im Ofen ca. 25 Minuten backen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

4. Für die Soße die Cranberries mit dem Mark der Vanilleschote in einen Topf geben. Vanilleschote, Zimtstange und übrigen Zucker zugeben und den Nektar zugießen. 15 Minuten leicht köcheln lassen.

5. Dann Vanilleschote und Zimt entfernen. Stärke mit wenig kaltem Wasser verquirlen und in die kochenden Cranberries rühren. Die Schale der Orange abreiben und den Abrieb unter die Cranberries rühren. Einmal aufkochen, dann abkühlen lassen.

7. Auf den Schoko-Mandel-Kuchen wird nun die Cranberrysoße gegeben und vorsichtig verstrichen. Den Kuchen für ca. 1/2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Das Ganze muss weiter abkühlen, sodass die Soße schön fest werden kann. 

6. Das Eiweiß steif schlagen und anschließend langsam den Zucker einrieseln lassen. Das Eiweiß weiter schlagen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Test: Am besten etwas Eiweiß zwischen dem Daumen und dem Zeigefinger verreiben. Wenn alles schön glatt ist, ist der Eischnee fertig.


8. Den Eischnee in eine Spritztülle füllen und kleine Tupfen nebeneinander auf den Kuchen setzen. Mit einem kleinen Küchenbunsenbrenner die Tupfen leicht abflämmen.

Jetzt bleibt mir ja nur noch eines zu sagen:  Auf die Plätze, fertig, los an die Rührschüssel!


Ein schönes Wochenende ihr Lieben

Mareike ♥

15.01.16

Eine Pasta, in die man sich einfach verlieben muss: Tagliatelle mit Linsen-Sahne-Soße






Heute ist es mal wieder so weit, es ist Soolfood-Zeit und das im ganz großen Stil.  Immer wieder gibt es bei mir Rezepte aus der Rubrik Lieblingsessen und dieses gehört eindeutig unter die Top 5.

Eine vegetarische und weiße Variante der Spaghetti Bolognese sozusagen, ja so etwas gibt es und ich garantiere euch, es schmeckt unglaublich lecker, würzig und cremig. Für mich nicht nur eine Alternative. Die Linsen-Sahne-Soße hat die Bolo glatt überholt und das im Heiltempo.




Das i-Tüpfelchen ist natürlich die selbstgemachte Pasta. Seit sich im Oktober meine KitchenAid Grundausstattung, um einen Pastaaufsatz erweitert hat, wurden schon einige Pastaproduktionen durchgeführt. Es macht unglaublich viel Spaß, zuzusehen wie aus gerade mal 3 Grundzutaten die unterschiedlichsten Pastavarianten entstehen können und das ganz ohne Muskelkraft. Ich muss sagen, ich bin schon ein wenig verliebt.

Die Vorteile von selbstgemachter Pasta liegen auf der Hand.
Sie schmeckt um ein Vielfaches besser als gekaufte, sie enthält keinerlei Zusatz- oder Farbstoffe und  man kann unterschiedlichstes Mehl verwenden, egal ob Weizen, Dinkel oder Vollkornmehl, verwendet wird es nach Lust und Laune.




Je nachdem, ob man die  Pasta direkt kochen oder trocknen möchte, wird der Teig mit oder ohne Ei zubereitet. Man hat zahlreiche Möglichkeiten den Geschmack der Pasta zu variieren. Geschmacksträger wie getrocknete Steinpilze, Pfeffer, getrocknete Tomaten oder Safran verwende ich sehr gerne. Diese geben der Pasta den nötigen Pfiff und dann reicht auch ein schnelles einfaches Pesto als Soße, oder ein wenig Knoblauch und Olivenöl. Hier steht dann eindeutig die Pasta im Vordergrund.  

Bei meinem heutigen Pastarezept ist der Fokus eindeutig auch die Soße gerichtet. Zur Linsen-Sahne-Soße passen meines Erachtens am besten Spaghetti oder Tagliatelle. Diese können die leckere Soße so richtig schön aufsaugen. Alleine beim Gedanken daran, die Pasta mit einer Gabel aufzudrehen und das letzte Ende der langen Pastanudel aufzusaugen….. Oh je, ich muss in die Küche.

Natürlich müssen diese nicht unbedingt selbst gemacht sein. Wenn wenig Zeit, ist greife auch ich gerne auf fertige Pasta zurück, aber am Wochenende kann man die Pastamanufaktur anschmeißen und das Essen so richtig schön zelebrieren.
Da kann es schon mal passieren, dass der Wein, der eigentlich nur für die Soße gedacht war, vorher schon einmal geöffnet wird und ich während dem Kochen, den ein oder anderen Schluck genieße.
Dabei kann ich dann so richtig gut abschalten. Die Soße köchelt vor sich hin und dabei wird der Kochlöffel im Rhythmus der Radiomusik im Hintergrund in der Pfanne hin und her geschoben.
Fast wie Meditation.



Die Zutatenmenge ist für 4 Personen ausgelegt, wer aber wie ich einen oder mehrere Pastavernichter zu Hause hat, kann gut und gerne die angegebene Menge verwenden. Die übrige Pasta schmeckt am Folgetag genauso gut :-)

Zutaten für die selbstgemachten Tagliatelle:

150 g Hartweizengrieß
150 g Weizenmehl
3 Eier
1 EL Olivenöl


1. Die Zutaten in eine Rührschüssel geben und zuerst mit dem Knethaken ca. 5-8 Minuten zu einem glatten und homogenen Teig kneten. Der Teig sollte sich dabei von der Rührschüssel lösen und ganz geschmeidig werden.

2. Den Pastateig zu einer Kugel formen, in Klarsichtfolie wickeln und mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

3. Den Teig in 4 Portionen teilen. Mit etwas Mehl bestäuben und ausrollen. Wer keine Pastamaschine hat, sollte den Teig dann auf ein Drittel einfalten und wieder ausrollen. Diesen Vorgang 3-4 mal wiederholen. Das Ausrollen übernimmt im besten Falle die Walze der Pastamaschine. Das spart Zeit und Kraft.

4. Sobald der Teig nicht mehr klebt kann dieser auf die gewünschte Dicke ausgerollt werden. Entweder mit reiner Muskelkraft oder mit Hilfe der Pastamaschine, dabei immer eine Stufe kleiner werden und den Teig 2 mal durch jede Einstellung geben, bis die gewünschte Dicke erreicht ist.

5. Den geformten Pastateig eventuell etwas zurechtschneiden und abschließend in die gewünschte Form schneiden. Bei mir hat das der Tagliatelle-Aufsatz der KitchenAid übernommen. Die geschnittene Pasta etwas mit Mehl oder Gries bestäuben und auf ein Backpapier legen und leicht antrocknen lassen.

6. Diesen Vorgang mit den restlichen Portionen wiederholen. 



Zutaten für die Linsen-Sahne-Soße:

200 g Belugalinsen
1 gr. Bund Frühlingszwiebeln
100 g getrocknete Tomaten in Öl
1 Knoblauchzehe
1 Chilischote
¼ l Gemüsebrühe
¼ l trockenen Weißwein
300 ml Sahne
Salz und Pfeffer
Etwas Olivenöl
Etwas glatte Petersilie

1. Die Belugalinsen in reichlich kochendem Wasser nach Packungsanleitung garen. Kein Salz dazu geben, das verlangsamt eventuell den Garprozess.

2. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und schräg in Ringe schneiden. Die Chilischote nach Bedarf von den Kernen befreien und zusammen mit dem Knoblauch ebenfalls klein schneiden.

3. Etwas Olivenöl in einer Pfanne und die Frühlingszwiebeln, den Chili und den Knoblauch darin andünsten. Mit dem Weißwein ablöschen und kurz aufkochen lassen.

4. Die Brühe und die Sahne dazugeben und ca. 10-15 Minuten leicht köcheln lassen. Dabei dickt diese Soße leicht ein und wird richtig schön sämig.

6. Einen großen Topf mit Wasser aufsetzten. Kräftig salzen. In der Zwischenzeit die getrockneten Tomaten klein schneiden. Die Linsen nach Ende der Garzeit abgießen und kurz mit kaltem Wasser abspülen.

7. Die Tomaten und die Linsen hinzugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Hitze reduzieren. Die Pasta ca. 3 Minuten im kochenden Wasser gar werden lassen.


8. Die abgesiebte Pasta zurück in die Soße geben und einmal vorsichtig unterheben, sodass sich die Soße mit der Pasta vermischt. Eventuell etwas vom Pastawasser dazugeben, sollte die Soße zu stark einreduziert sein. Mit gehackter Petersilie garnieren und genießen. 

buon appetito meine Lieben und ein tolles Winterwochenende wünsch ich euch (hier gab es endlich den 1. Schnee)

Mareike ♥

10.01.16

Franzbrötchen mit Marzipan-Zimt-Füllung {mein Gastbeitrag zum Blogevent der Foodistas zum 1. Bloggeburtstag}





Einmal Trommelwirbel bitte…….., Attention, Attention ……. es kommt etwas Großes auf uns zu…….. haltet euch fest. Die Sektflaschen sind kalt gestellt, das Konfetti ist zum Abwurf bereit, die Luftschlangen tanzen schon voller Vorfreude in der Luft, denn wir lassen es heute so richtig krachen und stoßen an, auf den 1. Bloggeburtstag der lieben 4 Schwestern der Foodistas.

YEAAAAHHHHHHH, HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!

Ein Jahr voller zahlreicher toller Rezepte, kreativen Themenwochen, neuen Erfahrungen, und neuen  Blogfreundschaften liegt hinter euch. Der Höhepunkt in diesem Jahr garantiert der Gewinn des FoodBlog-Awards Leserpreises 2015 im Oktober. 

Eigentlich kann man so ein Jahr nicht mehr toppen, aber wir Gastblogger geben unser Bestes, um ein ganz besonderes Jahr zu krönen.

Denn lieben Foodistas haben zur Feier des Tages ein wundervolles Blogevent ins Leben gerufen. Es wird eine Geburtstagstafel voll mit Gastbeiträgen geben und ich freue mich sehr, dass ich dabei sein darf. Die Tafel füllt sich von Tag zu Tag mehr, bis wir am Ende des Events eine komplette Tafel voll mit allerlei Leckereien von herzhaft bis süß bestaunen können. Und ich sage euch, die Tafel kann sich sehen lassen. Schaut doch einfach mal vorbei bei den Foodistas, ich sage euch es lohnt sich.




Das Rezept, welches ich für die Geburtstagssause mitbringe, stand schnell fest.

Für mich gibt es nichts Schöneres, als an einer gedeckten Kaffeetafel mit guten Freundinnen an einen schönen Sonntagnachmittag zu sitzen, den heißen Kaffee aus den Lieblingsassen zu schlürfen, wunderbar duftendes Gebäck aus dem Ofen zu naschen und den Gesprächen der lieben Menschen zu lauschen, sodass die Zeit wie im Flug vergeht.

Genauso einen Tag wünsche ich mir mit den Gastbloggern des Blogevents der Foodistas. Eine große Tafel voll besetzt mit den unterschiedlichsten Menschen und Persönlichkeiten, aus den unterschiedlichsten Region Deutschlands, geprägt durch die verschiedensten regionalen und familiären Einflüssen, die die Liebe zum Essen und zum Bloggen vereint. Ist das nicht eine großartige Vorstellung.



Dazu passt mein Rezept aus der Kategorie, einmal genascht und für immer verfallen, einfach perfekt. Vielen kennen die unglaublich lecker nach Zucker und Butter duftenden Franzbrötchen. Meine Variante ist etwas winterlich angehaucht und hat eine ganz besondere Füllung, die jeden Marzipan-Verweigerer bekehrt.

Schon beim Backen verbreitet sich der Zimt-Marzipan-Duft in der ganzen Wohnung. Das karamellisieren des Zuckers setzt sein i-Tüpfelchen noch oben drauf. Ich sage euch, diese kleinen Schnecken sind jede Sünde wert.

Wer jetzt Lust aufs Backen bekommen hat, der schnürt mal ganz schnell seine Lieblingsschürze um, heizt den Ofen vor und holt die Küchenmaschine aus dem Schrank. Los geht’s:

Die Zutaten:

3 Eier
90 ml Milch
60 g Butter
¼ Würfel frische Hefe
50 g Zucker
250 g Mehl
Eine Prise Salz
250 g Marzipanrohmasse
1 TL Zimt
1 EL Aprikosenkonfitüre
Etwas brauner Zucker zum Bestreuen


Die Zubereitung:

1. 60 ml Milch erwärmen, die Hefe hineinbröseln und verrühren. Das Mehl in eine Schüssel sieben, den Zucker  und das Salz hinzugeben. Langsam die Milch-Hefe-Mischung hinzugeben.

2. 1 Ei trennen. Das Eigelb, 1 Ei und die Butter in die Schüssel geben. Alles mit dem Knethaken so lange zum einem glatten Teig verkneten, bis dieser sich von dem Schüsselrand löst. Wenn der Teig zu weich ist, nochmals 1 TL Mehl hinzugeben. Den Teig abgedeckt ca. 1 Stunden an einem warmen Ort geben lassen.

3. Marzipan mit einer Reibe grob raspeln. Mit dem Eiweiß, dem Zimt, 1 EL Milch und der Konfitüre in einer Schüssel geschmeidig rühren.

4. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kräftig durchkneten und zu ca. 0,5 cm dick zu einem Rechteck ausrollen. Die Marzipanfüllung mit einer großen Palette gleichmäßig verstreichen. Den Teig von der längeren Seite her aufrollen und in 10 gleichgroße Stücke schneiden. Diese längst mit dem Ende eines Holzlöffels eindrücken, sodass ein kleiner „Krater“ in der Mitte und somit die typische Form eines Franzbrötchens entsteht. Die Brötchen auf ein Backpapier belegtes Backblech legen und weitere 15 Minuten gehen lassen.

5. Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. 1 EL Milch mit dem restlichen Ei verrühren. Die Franzbrötchen damit bestreichen und mit etwas braunem Zucker bestreuen. Im heißen Ofen ca. 15-20 Minuten goldbraun backen.





Die Franzbrötchen am besten noch lauwarm genießen. Ich sage euch, das ist ein Hochgenuss.

Mareike ♥