30.12.15

Mein Wintertraumtörtchen mit Banane, Karamell und einem Chaitee-Frosting, damit kann man das Jahr gebührend verabschieden

* Werbung | Dieser Post entstand in Zusammenarbeit mit Chailove



Das Jahr neigt sich dem Ende. Ein Jahr voller wunderschöner Ereignisse, toller Urlaube, emotionaler Momente und neuer Blogfreundschaften. Ich möchte auch einmal DANKE sagen, für all Eure ♥ zu meinen Blogbeiträgen, Eure lieben Kommentare hier auf meinem Blog, auf Facebook oder Instagram.
Mein Blog ist in den letzten fast 2 Jahren zu meinem zweiten Zuhause geworden, hier fühle ich mich wohl, hier kann ich meine Leidenschaft ausleben, meine Gedanken und das Erlebte niederschreiben, neue Rezepte kreieren und mit Euch teilen. Das macht mir unglaublich viel Spaß und erfüllt mich mit unglaublicher Freude.
Als kleines Dankeschön und zur Feier des alten und zum Willkommenheißen des neues Jahres gibt es bei Bestellung bis 31.01.2016 eurer Lieblings-Chaitee-Mischung auf Chailove.de einen kleinen Rabattgutschein von 10%. Einfach den Rabattcode "petitgateau" angeben. Viel Spaß mit eurer ganz persönlichen Chaiteemischung!

Damit wir das Jahr auch so richtig schön gebührend verabschieden können, habe ich ein kleines Wintertraumtörtchen gebacken. Jaaaaa, ihr habt richtig gehört, ein Törtchen, mit dem es sich so richtig schön ins neue Jahr träumen lässt, uns zwar auf einem super saftigen Boden aus Mandel und Banane und einem Wölkchen aus Karamell und Chaitee-Frosting. Jedes Stückchen ist eine Sünde wert, das verspreche ich Euch.

Die Inspiration zu einem Törtchen mit Chaitee-Frosting ist bei mir aufgekommen, als ich vor einiger Zeit Post von der lieben Larah bekommen habe. Larah ist die Gründerin von Chailove.de einen Onlineshop für Chaitee. Diese Teemischung enthält weniger Zucker und ausschließlich natürliche Gewürze und das Beste, man kann seine persönliche Lieblingsmischung zusammen stellen und Portofrei direkt nach Hause liefern lassen. Schnell stand für mich fest, dass ich diese mutige Neugründerin unterstützen muss. Denn wer mit 18 Jahren sein eigenes Unternehmen gründet, muss auf deinen einen Seite mutig und auch sehr selbstbewusst sein. Davor habe ich sehr großen Respekt.


Ich muss ja zugeben, ich war bis dato eher zurückhaltend, was Chaitee angeht. Habe ihn hier und da mal probiert, aber so richtig umgehauen hat er mich nicht. Ich bin einfach der absolute Kaffeetrinker morgens und würde ihn eher selten mit etwas anderem eintauschen. Aber verpackt in ein Törtchen mit der Geschmackskombination Vanilla & Banana Karamell ist dieser Chaitee unschlagbar. Ich habe mich direkt verliebt. Und es war mit absoluter Sicherheit nicht die letzte Liaison von Chaitee mit etwas Süßem, die es bei mir zu Hause gab.
Das Wintertörtchen braucht etwas Vorbereitungszeit. Am Besten ihr backt die Böden bereits am Vortag, und stellt es nach der Fertigstellung mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank, damit das Törtchen vor dem Verzehr so richtig schön durchkühlen kann und sich alle Aromen umhüllt vom Frosting so richtig gut entfalten können.

Los geht's:

Die Zutaten für 2 x 20cm runde Backform
Alternativ können auch Tortenringe verwendet werden, diese müssen fest mit Backpapier umschossen werden, dafür das Papier kreisförmig ausschneiden und immer wieder eng um die Ringe einschlagen, bis ein fester Halt entsteht.

Für die Böden

375 g Butter
225 g Zucker
6 Eier
300 g Mehl
120 g gemahlene Mandeln
2 Bananen
1 Pkg. Backpulver
200 ml kalten Espresso
2 El Kakaopulver
1 TL Zimt


Für das Frosting:

400 ml Sahne + 50 ml Sahne
400 g Frischkäse
80 ml Milch
2 EL Chaitee-Mischung Vanilla & Banana Caramell
125 ml Karamellsoße
2 EL Vanillezucker
2 Sahnesteif


1. Butter, Zucker, Vanillezucker mit der Küchenmaschine sehr schaumig schlagen (dauert bei der Menge mindestens 10 Minuten). Die Eier nach und nach dazugeben. Dabei jedes Ei eine Minute unterrühren. Somit wird verhindert, dass die Masse gerinnt. 

2. Die Bananen zerdrücken und zur Eimasse hinzugeben. Anschließend die Mandeln und den Espresso dazugeben und unterrühren. Das Mehl und das Packpulver sieben und zusammen mit dem Kakao kurz unterrühren.

3. Den Teig in die gefetteten runden Backformen geben und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 30 Minuten backen. Stäbchenprobe machen und aus einem Kuchengitter abkühlen lassen. Vom Rand läsen und vollständig auskühlen lassen.

4. Den Chaitee mit der Milch in einem kleinen Topf verrühren, aufkochen lassen und beiseite stellen. Den Frischkäse mit dem Vaniellezucker glatt rühren. Den Chaitee dazugeben und verrühren.
5
. Die Sahne mit dem Sahnesteig sehr steig schlagen und vorsichtig unter die Chaitee-Frischkäsemischung heben. Die Karamellsoße in einem Schälchen mit 50ml Sahne verrühren.

6. Die beiden Böden waagerecht mit einem großen Messer in zwei gleichgroße Böden teilen. Den 1. Boden mit einem Tortenring umspannen. Mit 3 EL Karamellsoße bestreichen und 1/4 der Creme darauf verteilen. Den 2. und 3. Boden vorsichtig darauf legen und den Vorgang wiederholen. Mit dem 4 Boden abschließen. Die Torte  und das restliche Frosting 1 Sunde kalt stellen.

7. Den Ring vorsichtig von der Torte lösen. Die restliche Karamellsoße in das Chaitee-Frosting geben und mit einer langen Tortenspachtel das Frosting auf der Torte verteilen, sodass sie vollständig umschlossen ist.


Die Torte sollte dann nochmals für mindestens 3 Stunden kalt gesellt werden, damit das Frosting so richtig schön anziehen kann und die Torte damit noch besser schmeckt.
Auf ein fantastisches Neues Jahr 2016!


Lasst dir Korken knallen, die Luftschlangen tanzen und werft Konfetti in die Luft.
Mareike ♥


Vielen Dank an Chai Love, dass ich die Produkte testen durfte.

14.12.15

Mein Weihnachtsessen {Gänsekeule mit Linsengemüse und Rotweinjus} und ein paar Ideen für einen festlich gedeckten Tisch

* Werbung | Dieser Post entstand in Zusammenarbeit mit Tchibo.




Kaum zu glauben. Der dritte Advent liegt schon wieder hinter uns und mittlerweile sind die Meisten schon auf der Suche nach dem perfekten Weihnachtsessen. An heilig Abend zählt bei mir nicht nur der Geschmack des Essen, es muss auch einfach und schnell zubereitet sein. Unterm Jahr hat man oft wenig Zeit sich mit der ganzen Familie an einen Tisch zu setzen. Da genieße ich es sehr, sich an Weihnachten austauschen zu können, der Familie mitzuteilen, welche Dinge einem im Moment bewegen, vielleicht sogar die letzten Urlaubserinnerungen in Bildern zu zeigen und über die Wünsche und Vorhaben für das kommende Jahr zu sprechen.

Da möchte man nicht stundenlang in der Küche stehen, um nach einem ganzen Tag Kochmarathon ein 4 Gänge-Menue auf den Tisch zu zaubern und völlig kaputt und erschöpft den Gesprächen der Gäste zu lauschen. Für diejenigen die noch unentschlossen sind, was es an Weihnachten zu Essen geben soll und möglicherweise noch Inspiration für eine festlich gedeckte Tafel brauchen, habe ich jetzt genau das Richtige.





Dieses Jahr werden bei mir die Farben grau und weiß vorherrschen. Ich finde diese Kombination einfach sehr festlich und elegant ohne zu übertrieben und aufgesetzt zu sein. Diese Farben passen auch hervorragend zu unserem Einrichtungsstil. Ich lege viel Wert auf Naturtöne und gedeckte Farben. Selbstverständlich darf es ab und an auch etwas mehr Farbe sein, etwas Rot oder Kupfer passen im Winter sehr gut zu dieser Farbkombi und geben dem Ganzen eine gewisse Frische und Leichtigkeit.

Auf meiner Festtafel haben ich dieses Mal Altes und Neues kombiniert. Nicht jedes Jahr decke ich mich mit neuen Dekoartikel ein oder gönne mir neues Geschirr. Doch dieses Jahr gibt es so schöne Dinge bei Tchibo.de, die jeden gedeckten Tisch einfach noch schöner aussehen lassen. Bei mir sind beispielsweise neue Wassergläser eingezogen. Ich wollte schon immer für besondere Anlässe klassische und schlichte Gläser anschaffen, die dann in Kombination mit den eher verspielten Weingläser ein tolles Arrangement bilden. Auch die Stoffservietten gibt es im Moment bei Tchibo. Die Farbe creme passt einfach zu jeder Farbgestaltung, ob schlicht oder mit ein wenig mehr Tamtam. 
Auf den Servietten habe ich ein kleines Sträuschen aus Eukalyptus-Blätter und Beeren, die ich mit Golddraht umwickelt habe, platziert. Auch Namenskarten könnten dort ihr Plätzchen finden. Ich habe ganz bewusst die Eukalyptus-Blätter gewählt, da auch mein Adventsgesteck dieses Jahr aus 4 Gläsern mit Stabkerzen, Eukalyptus, ein wenig Tannenreisig, Zapfen und Moos besteht. Die Fläschchen habe ich mit den Zahlen 1-4 behangen, mit denen ich auch schon letztes Jahr die alten Einmachgläser verziert haben *klick*.






Mehr muss es auch nicht sein, finde ich. Jedes einzelne Element kommt zur Geltung und in der Kombination entfaltet es sein ganz eigenes und besonderes Flair. Die Festtafel steht also, dann kommen wir mal zum Festtagsessen.

Traditionelle Gerichte stehen ja immer noch hoch im Kurs. Ob Ente, Wild oder Gans, meist gibt es zu Weihnachten ein ganz besonderes Fleisch auf dem Teller. Ich möchte euch heute eine klassische Gänsekeule zeigen, die mit einer etwas moderneren Beilage ganz schnell zubereitet ist. 

Die Gans wird in einem Gusseisenbräter scharf von beiden Seiten angebraten und kommt dann für ca. eine 3/4 Stunde in den Ofen. Der Bräter ist perfekt dazu geeignet, um Fleisch kräftig anzubraten, Braten zu schmoren oder auch Gulasch und Rouladen zuzubereiten. Durch sein tolles Material wird die Hitze sehr gleichmäßig im Bräter verbreitet und das Fleisch gart von allen Seiten gleichermaßen schnell. Der Bräter von Tchibo.de hat zudem auch eine unglaublich tolle Farbe. Ein megamäßiges Rot außen und einen tollen Cremeton im Innern. Ich habe mich direkt verliebt und den Härtetest mit der Gans hat er auch bestanden :-).




Und was gehört noch zu einem perfekten Essen. Klar ein schönes Gläschen Wein. Damit hier auch nichts auf die weiße Tischdecke tropft, benutze ich einen Dekandierer. Durch seine besonders geschwungene Form fließt der edle Tropfen direkt ins Glas und das Problem, dass am Ende des Ausschanks ein Tropfen am Flaschenrand hängen bleibt erübrigt sich auch. Für mich ein kleines Guddi, welches ich nicht mehr missen möchte.

Und wer jetzt Lust bekommen hat, dieses Gericht nachzukochen hier das Rezept für 4 Personen:

4 Gänsekeulen
2 EL Sonnenblumenöl
1 Bund Suppengrün
300 ml Rotwein
400 ml Gänsefond
3 Nelken
3 Pimentkörner
4 Wachholderbeeren
1 Loorberblatt
1 EL Honig
1 EL kalte Butter
Salz und Pfeffer zum Würzen

250 g Belugalinsen
750 ml Gemüsebrühe
5 Cocktailtomaten
1 Apfel
1 EL Butter
1 EL Balsamicoessig
Salz und Pfeffer zum Würzen

Die Zubereitung:

1. Den Ofen auf 200 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Das Suppengrün waschen und putzen. Die eine Hälfte wird für das Linsengemüse in kleine Würfel schneiden, die andere Hälfte für die Soße in große Stücke.

2. Die Gänsekeulen waschen, trocken tupfen, mit Salz und Pfeffer würzen. Das Öl im Bräter erhitzen und jeweils 2 Keulen kräftig von beiden Seiten anbraten. Die Gänsekeulen aus dem Bräter herausnehmen auf ein Bleck legen und ca. 50 Minuten im Ofen garen.

3. Das grob geschnittene Suppengrün in den Bräter geben und sowohl die Nelken, als auch den Piment, das Lorbeerblatt und die Wachholderbeeren dazugeben. Alles leicht andünsten, bis es etwas Farbe angenommen hat (Achtung lieber die Hitze etwas reduzieren, damit es nicht verbrennt, denn sonst wird die Soße bitter).

4. Das Suppengrün im Bräter mit dem Rotwein ablöschen und alles stark einkochen lassen, bis der Wein dickflüssig ist. Anschließend den Gänsefond aufgießen und weiter köcheln lassen, bis kurz vor Ende der Garzeit der Gänsekeulen. 

3. Die Linsen in einem Topf mit der Gemüsebrühe zugedeckt bei mittlerer Hitze 20 Minuten bissfest garen. Immer wieder kurz umrühren. Den Apfel ebenfalls in kleine Würfel schneiden, die Cocktailtomaten waschen und vierteln.

5. 10 Minuten vor Ende der Garzeit die Gänsekeulen mit dem Honig bestreichen. Dies nach ca. 5 Minuten wiederholen. Die Soße im Bräter durch ein Sieb in einen anderen kleinen Topf gießen und das Gemüse leicht ausdrücken, damit der restliche Saft in die Soße fließt. Die Soße nochmals aufkochen lassen.

6. Das in Würfel geschnittene Gemüse kurz vor Ende der Garzeit zu den Linsen geben. Mit Balsamicoessig, Salz und Pfeffer würzen. Den Esslöffel Butter dazugeben und unterrühren.

7. Die Soße nun ebenfalls mit einem Esslöffel kalter Butter abbinden. Wenn nötig noch ein wenig Soßenbinder einrühren.

8. Das Linsengemüse auf einen Teller geben und eine Gänsekeule darauf anrichten. Mit der Rotweinjus garnieren. 


Als weitere Beilage kann man sehr gut kleine Kartoffeln oder auch ein Süßkartoffelstampf reichen oder natürlich einfach frisches Baguette.

Alle Produkte könnt ihr im Moment auf Tchibo.de online bestellen oder in den Kaufhäusern in eurer Nähe erwerben.
Ich wünsche Euch eine schöne 3. Adventwoche. Genießt die Zeit vor den Feiertagen und lasst euch nicht durch Hektik und Stress leiten.

Mareike ♥


* Dieser Post entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Tchibo. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

10.12.15

Spekulatius-Likör - Homemade Geschenk zu Weihnachten





Die diesjährige Vorweihnachtszeit ist pickepacke voll mit Postings. Jeder Post steht in Verbindung mit Weihnachten, Adventscafé, gemütliches Beisammensein, kleinen Mitbringseln und einem Festtagsessen. 

Begonnen habe ich mit einem leckeren Apfel-Glühwein *klick*, den man für gemütliche Stunden mit Freunden perfekt vorbereiten kann. Damit man auch etwas zu Naschen hat, während man den Glühwein schlürft, habe ich ein ultra leckeres Plätzchenrezept gebacken. Und wer hätte es gedacht, der Alkohol darf auch hier nicht fehlen, denn die Mandelspitzbuben sind mit leckerem Glühweingelee gefüllt *klick*.
Heute möchte ich euch im Rahmen der neuen lets cook togheter Reihe von whatinaloves ein kleines, schnell zubereitetes Mitbringsel vorstellen. Denn was gibt es Schöneres, als ein kleines Geschenk aus der Küche mitzubringen, wenn man bei Freunden oder der Familie eingeladen ist. Es ist mit Liebe zubereitet, mit Liebe verpackt und mit Liebe zu verschenken. Also genau das richtige zum Fest der, na wer kommt drauf, genau der Liebe ♥♥. 




Ich kann es kaum glauben, aber auch hier ist wieder Alkohol im  Spie. Ein leckerer Likör, als Abrundung eines Abends ist einfach was Feines. Nicht dass ihr jetzt denkt ich bin dem Alkohol verfallen. Es ist eher Zufall, dass alle Rezepte mit Alkohol hergestellt wurden. Bei der Planung der einzelnen Beiträge ist mir das noch gar nicht wirklich aufgefallen, erst jetzt beim Schreiben, schlage ich förmlich die Hände über dem Kopf zusammen.

Damit ihr die Fläschchen auch so schön verpacken könnt, habe ich euch das Etikett als Vorlage zum Ausdrucken erstellt. Einfach auf das Etikett klicken und die Vorlage abspeichern. Das Etikett hat einen Ø von 40 mm. 




Mich würde brennend interessieren, was ihr zu Weihnachten verschenkt. Habt ihr auch schon kleine Homemade Geschenke hergestellt? Ich bin gespannt auf eure Ideen. So ganz habe ich meine Geschenke nämlich noch nicht beisammen. Gerne lasse ich mich von euren Ideen ein bisschen inspirieren. Im Moment bin ich dauer-präsent bei Pinterest und suche fieberhaft nach Tablesettings und Dekorationen.



Und hier das Rezept für ca. 1 Liter

1 Flasche Wodka 0,75l
4 El Puderzucker
5 El Nuss-Nugat-Creme
4 TL Spekulatiusgewürz
300 ml Sahne

1. Wodka mit Spekulatiusgewürz, Nuss-Nugat-Creme und Puderzucker mit dem Schneebesen glatt rühren. Zusammen mit 200 g Sahne aufkochen. (Vorsicht, es kann sehr schnell überkochen) 

2. Die übrige Sahne halbsteif schlagen und mit einem Schneebesen in die noch heiße Flüssigkeit hineinrühren. Sollte der Likör streifig werden, nochmals mit dem Pürierstab durchmixen. 

3. Den Likör in kleine Fläschchen füllen, verschließen und anschließen schön verpacken. Geschlossen hält er sich im Kühlschrank 2-3 Monate. Geöffnet ca. 2 Wochen.

Und nun hüpfe ich mal schnell rüber und schaue, was die anderen Blogger alles gezaubert haben.


Mareike ♥

06.12.15

Mandelspitzbuben mit Glühweingelee



Nachdem ich euch in meinem letzten Post meinen neu entdeckten Apfel-Glühwein gezeigt habe, kommt heute ein neues Lieblingsrezept dran. Es geht wieder in die Küche und es wird gebacken was das Zeug hält. Schöne Weihnachtsmusik in die Anlage reingelegt, eine Schürze umgebunden und los geht die Weihnachtsbäckerei.

Ich bin zwar immer noch hinterher mit meinen Weihnachtsvorbereitungen. Aber ich hole so langsam auf. Wer mich auf Instagram verfolgt weiß, dass ich erst am Dienstag meinen Adventskranz fertig gestellt habe. Einen großen Teil der Weihnachtsgeschenke wurden besorgt oder zumindest ausgesucht.

An diesem Wochenende also werden die ersten Plätzchen gebacken. Ich habe meine zwei bis drei Sorten, die es jedes Jahr geben muss, die mich soooo sehr an meine Kindheit und an Zuhause erinnern, dass es ohne die einfach kein richtiges Weihnachten ist. Aber ich probiere auch immer gerne Neues aus. Beispielsweise versuche ich seit, haltet euch fest, 3 Jahren Schokomakronen zu backen, die weder steinhart sind und man damit jemanden erschlagen kann, noch mit einer unansehnlichen und geronnen Schokoganach gefüllt sind. Ich bin was das angeht sehr hartnäckig, denn ihr könnt es mir glauben oder nicht, dieses Jahr geht es in eine neue Versuchsrunde. Innerlich schlage ich auch schon wie ihr die Hände über dem Kopf zusammen und frage mich, was ich mir dabei eigentlich denke, aber egal. Ich bin gespannt ob sie dieses Mal auf meiner Adventscafétafel liegen oder doch wieder in der Biotonne :-)

Die Weihnachtsplätzchen die ich euch heute zeigen möchte, sind eine kleine Abwandlung der klassischen und von mir abgöttisch geliebten Spitzbuben oder wie man bei uns sagt Hildabrötchen. Einen Mürbeteig gefüllt mit Marmelade und Puderzucker.
In meine neue, aufgepimte Variante kommen geschälte Mandeln und etwas Zimt und die Füllung ist keine klassische Johannisbeermarmelade sondern ein leckeres, selbstgemachtes Glühweingelee.




Dieses Rezept steure ich zu einem wundervollen Blogevent #plätzchenparade bei. 7 unglaublich tolle und kreative Mädels zeigen jeden Tag ein liebevolles Weihnachtsgebäck-Rezept. Schaut doch einfach mal vorbei und lasst euch genauso begeistern von den unterschiedlichen Rezepten wie ich.

Montag: Lynn von Heavenlynn Healthy  hat gesunde Zimtsterne gebacken
Dienstag: Sara, Janine und Consti von Dreieckchen haben dreierlei Ausstechplätzchen kredenzt
Mittwoch: Justine von
Justine kept calm and went vegan kreierte vegane Nuss -Nougat-Knusperecken mit gerösteten Pekanüssen
Donnerstag: Marie von
Scones & Berries hat Glühweintaler mit Pistazien gebacken (hihi, wunder euch nicht, wir beide wissen einfach was gut ist)
Freitag: Frauke von
ekulele  hat wunderschöne vegane Husarenkrapfen mit Marzipan und Aprikosenmarmelade gebacken
Samstag: Bei Wibke von
webundwelt  gab es Schoko-Orangen-Plätzchen

So nun aber zu meinem Weihnachtsplätzchenhit.
Das Glühweingelee am besten am Vortag kochen und abkühlen lassen, dann ist es beim Zubereiten der Mandelsitzbuben so richtig schon geliert und kann perfekt verarbeitet werden.




Die Zutaten für das Gelee:

500 ml trockenen Rotwein
450 ml roter Johannisbeersaft
1 Bio-Orange
4 Sternanis
4 Zimtsterne
8 Gewürznelken
300 g Gelierzucker 3:1

Die Zubereitung:

1. Die Orange heiß abspülen, abtrocknen und mit einem Sparschäle vorsichtig die Schale dünn abschälen, dass nichts Weißes dran ist. Die Schale zusammen mit allen andern Zutaten bis auf den Gelierzucker kurz aufkochen, vom Herd nehmen und 2 Stunden ziehen lassen.

2. Die Gewürze entfernen und den Gelierzucker mit einem Kochlöffel unterrühren. Aufkochen und 3 Minuten sprudelnd kochen lassen.

3. Das Gelee in saubere, ausgekochte Twist-Off-Gläser füllen, verschließen und 10 Minuten auf den Kopf stellen. Umdrehen und abkühlen lassen.


Für ca. 40 Mandelspitzbuben braucht ihr

200 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
100 g geschälte, gemahlene Mandeln
100 g Zucker
2 EL Vanillezucker
1 TL Zimt
2 Eier
50 g Butter
Puderzucker

Die Zubereitung:

1. Die Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Etwas abkühlen lassen. Die Eier verquirlen und zur Butte geben. Mit dem Schneebesen gut verrühren.

2. Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und gut vermischen. Die Buttermasse dazugeben und alles zu einem mittelfesten Teig verkneten. Entweder mit dem Knethaken der Rührmaschine oder direkt mit den Händen. Der Teig klebt ein wenig, aber keine Sorge, dass muss so sein. Mit etwas bemehlten Händen den Teig dann zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie 1 Stunde in den Kühlschrank legen und ruhen lassen.

3. Den Ofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Den Teig in 2 oder 3 Portionen teilen und einen Teil davon zwischen Frischhaltefolie ca. 1/2 cm dick ausrollen. Aus dem Teig Kreise ausstechen und bei der Hälfe nochmals ein Loch in der Mitte ausstechen. Es gibt dafür natürlich auch die passenden Ausstechförmchen.

4. Die Plätzchen auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech ca.10 Minuten im Ofen backen und abkühlen lassen. Diesen Vorgang wiederholen, bis aller Teig aufgebraucht ist. Eventuell verkürzt sich die Backzeit bei dem 2 oder 3 Blech, da der Ofen dann etwas heißer ist. Also immer zwischendurch nachschauen, damit die Plätzchen nicht zu dunkel werden.

5. 2-3 EL Glühweingelee glatt rühren und die Plätzchen damit zusammenkleben. Die Mandelspitzbuben mit Puderzucker bestreuen.


Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken.

Alles Liebe
Mareike ♥

01.12.15

Apfelglühwein mit Schuss - meine Alternative zum klassischen Weihnachtsmarktliebling


Ho, ho, ho, jetzt ist Sie da, die Adventszeit. Auf dem Adventskranz brennt schon die 1. Kerze, die Wohnung ist weihnachtlich geschmückt, der 1. Adventsmarkt wurde bereits besucht und die 1. Sorte Weihnachtsplätzchen wird diese Woche auch noch gebacken.
 
Ich finde die Adventszeit ist perfekt, um sich den weihnachtlichen Heißgetränken zu widmen, denkt ihr nicht auch :-)). Abends schön auf dem Sofa sitzen mit einer heißen Tasse Glühwein in der Hand oder sogar ein Picknick im Schnee, eingepackt eine Thermoskanne mit einem süßen köstlichen nach Zimt und Sternanis duftenden Glühwein und dazu selbstgebackene Lebkuchen oder Baumkuchen. Ohhh wie schön wäre das.
Ich trinke sehr gerne selbstgemachten Glühwein, bisher allerdings immer den alt bekannten.
Dieses Jahr wollte ich mal eine Alternative zu dem klassischen roten Glühwein ausprobieren. Mit Weißwein und Apfelsaft, frischen Orangen und jeder Menge Gewürze ist es eine tolle Kombination die nicht nur mit überzeugen konnte sondern auch absolute Glühweingegner.
 
 
Und das Beste daran, der Glühwein braucht nur ca. 15 Minuten, um sein volles Aroma zu verbreiten. Schon beim Erhitzen, nimmt der süße Duft die ganze Wohnung ein und ich musste mich beim Shooting Sonntagmorgens um 10.00 Uhr wirklich zurück halten, dass ich mir keinen Schwips antrinke....
 
Also wer hat noch nicht, wer mag nochmal?

Hier das Rezept

500 ml Weißwein
200 ml Apfelsaft
1 Bio-Orange
2 Zimtsterne
1 Sternanis
5 Gewürznelken
5 getrocknete Apfelscheiben
Rum nach Geschmack
Zucker nach Belieben 


1. Die Orange heiß abspülen und die Schale dünn schälen. Die Orange in Scheiben schneiden.

2. Den Wein, Apfelsaft, die Gewürze zusammen mit der Orangenschale, den Orangen- und Apfelscheiben erhitzen und ca. 15 Minuten ziehen lassen. Dabei nicht kochen lassen. Eventuell mit etwas Zucker süßen.

3. Den Rum (nach Geschmack) angießen und den Glühweinlikör in Gläser abfüllen.

Und jetzt würde ich gerne euer Lieblingsrezept erfahren. Was trinkt ihr am Liebsten auf dem Weihnachtsmarkt oder auch gerne zuhause auf dem Sofa. Bevorzugt ihr die klassische Variante oder seit ihr auch jedes Jahr aufs neu ein wenig experimentierfreudig?



Eine wundervolle Adventszeit wünscht euch

Mareike ♥