27.09.15

Weißwurstsalat mit frischen Brezelbites



Es ist Oktoberfestzeit oder auch auf bayrisch O'zaft is!

Der Oktoberfesthype wird von Jahr zu Jahr größer. Gefühlt wird im ganzen Süden jedes Wochenende in jedem noch so kleinen Ort ein Oktoberfest gefeiert. Dabei wird das Dirndl oder die Lederhose wieder aus dem Schrank gezerrt, Flechtfrisuren gezaubert, Unmengen an Bier getrunken, natürlich zünftig gegessen und gefeiert. 
Ich persönlich mag die Trachtgenzeit und besitze auch selbst ein hübsches Dirndl, das ich ab und an ausführe. Die feschen Dirndl zaubern jeder Frau eine tolle Figur, es ist etwas Traditionelles das zelebriert und gefeiert wird. Man trifft sich mit Freunden, tanzt zu Volksmusiklieder, die man sich unterm Jahr niemals freiwillig anhören würde und feiert mit hunderten Oktoberfestwütigen. Natürlich steht nicht bei jedem die Tradition im Vordergrund, eher sich maßlos zu betrinken und tagelang durch zu feiern. Aber so ist das eben.




Somit sind nicht für jeder Mann die überfüllten Festzelte ein Highlight im Jahr. Damit man sich aber auch ein bisschen Oktoberfeststimmung zu Hause zaubern kann, habe ich eines meiner Lieblingsrezepte für diese Zeit mitgebracht. Die Weißwurst wird in Bayern ja traditionell zum Frühschoppens gegessen und kommt nach 12.00 Uhr nicht mehr auf den Tisch. So streng nehme ich es bei meinem Rezept nicht. Jedoch spielen bei mir die traditionellen Begleiter, wie süßer Senf und Brezeln eine große Rolle.


Für 2 Personen benötigt ihr:

4 Weißwürste
4 Radieschen
5 Essiggurken
1 kleine rote Zwiebel
1/2 Bund Schnittlauch

2 gehäufte TL süßer Senf
4 EL Rapsöl3 EL Weißweinessig
Salz und Pfeffer

3-4 tiefgekühlte Laugenstangen
Sesam-, Kürbis-, Sonnenblumenkern zum Bestreuen


1. Die Weißwürste ca. 10 Minuten im Wasser sieden lassen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Die Haut leicht einritzen, abziehen und in Scheiben schneiden.

2. Radieschen waschen und zusammen mit den Essiggurken in Scheiben schneiden. Die Zwiebel in feine Ringe schneiden. Den Schnittlauch waschen, trockentupfen und ebenfalls in feine Ringe schneiden.

3. Für das Dressing den Senf mit dem Öl und dem Essig verrühren, sodass eine homogene Salatcreme entsteht. Anschließend mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Den Schnittlauchringe hinzugeben und nochmals verrühren.

4. Die Weißwürste zusammen mit den Gurken, den Radieschen und den Zwiebelringen in eine Schüssel geben und das Dressing unterheben. Alles zusammen kurz stehen lassen damit das Dressing gut durchziehen kann.

Für die Brezelbites die Laugenstangen ca. 10 Minuten auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech auftauen lassen. Anschließend jede Stange in 4-5 gleichgroße Stücke schneiden und nebeneinander auf das Belch legen. Die Bites je nach Vorlieben mit Kernen bestreuen und leicht andrücken. Die Brezelbites im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad ca. 15 Minuten goldbraun backen.




Ich liebe ja die traditionellen Gerichte und Rezepte und fühle mich im Herbst damit auch so richtig wohl. Eintöpfe, Suppen, Braten und Co. lösen bei mir ein Heimatgefühl aus. Aber auch die typischen Obstsorten wie Apfel, Birne, Zwetschge oder auch Nüsse werden oft verbacken und verkocht. Es könnte also sein, dass das ein oder andere traditionelle Rezept demnächst noch folgen wird. Meine To-Do-Liste ist noch lang :-)

In diesem Sinne, wünsche ich euch ein großartigen, sonnigen Herbstsonntag!

Mareike ♥

Kommentare:

  1. Aaaaaah, die Bretzelbites gab es bei uns auch schon mal :) Ich hatte die Idee von "Liebesbotschaft". Machen echt was her und sind schnell gemacht. LG, Nicole von klitzekleinfein

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    1. Ja, die sind super. Die Brezelbites gibt es bei uns regelmäßig, da jeder sie nach seinen Wünschen "belegen" kann. Zum Weißwurstsalat passen sie einfach perfekt, am besten frisch aus dem Ofen, noch lauwarm :-)

      Alles Liebe Mareike ♥

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  2. Also der ist ja sehr beliebt der bayrische Wurstsalat, den isst mein Schwager (der kommt aus Bayern) nur zu gern. Ich muss ehrlich sagen, ich habe mich an den bisher nicht herangetraut, wobei er sich lecker anhört.
    Liebe GRüße

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    1. Liebe Franzi,

      es ist wirklich kein Hexenwerk :-)). Probiere es einfach mal aus, ich finde ihn oberköstlich.

      Liebste Grüße
      Mareike

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