31.05.15

Holunder-Quarkmousse mit Erdbeer-Minzsalsa





Endlich habe ich es auch geschafft. In den Blogs, auf Instagram und in allen Foodheftchen wimmelt es im Moment mit Erdbeerrezepten. Gefühlt tausend Varianten von Erbeertorten, Erdbeereis, Erdbeerbowlen, Erdbeertartes, Erdbeershakes, Erdbeermouse, Erdbeerkuchen und noch vieles Mehr gibt es Momentan zu bestaunen. Jeden Tag gibt es tolle neue Rezepte, man fühlt sich richtig im Erdbeerhimmel.

Ich muss zugeben, ich habe lange gebraucht bis auch ich jetzt endlich das Rezept ausprobierten konnte, welches ich ausgesucht habe, um mit euch zu teilen.
Das heißt nicht, dass dies die ersten Erdbeeren sind, die ich verspeise, ganz im Gegenteil, wer mich auf Instagram verfolgt, hat schon mitgebkommen, dass ich Erdbeeren zu Zeit meist morgen, mittags und abends essen, meist ganz schlicht und einfach pur, direkt in den Mund. Die roten zuckersüßen Früchtchen sind einer meiner Lieblinge.





Da die Erdbeersaison ja sehr begrenzt ist, versuche ich das Verlangen, dass sich die restliche Zeit angestaut hat mit einer Erdbeerflut so schnell wie möglich zu Stillen. Dabei habe ich das Gefühlt, dass immer früher die ersten spanischen Exemplare in den Regalen der Einkaufsläden liegen. Diese Wasserleichen verdienen meiner Meinung nach nicht den Namen Erdbeere. Aber naja, jedem das Seine. Ich für mich warte lieber noch zwei Monate länger, bis die regionalen Früchtchen auf den Markt kommen und eine wahre Explosion im Munde verursachen. 

Eine tolle Erbeertorte habe ich bereits Anfang Mai für meine bessere Hälfte gebacken. Eine Torte mit zwei saftigen Schokoböden, in der Mitte eine Frischkäsecreme und jeder Menge Erdbeeren. Einfach lecker.

Das Rezept, was ich euch heute zeige, hat mich bereits vor einiger Zeit angelacht. Aber wie das immer so ist, man hat einiges auf der Blogger-To-Do-Liste und wenn dann auch noch eine Woche lang mit einer fiesen Grippe außer Gefecht gesetzt wird, muss das bloggen einfach etwas nach hinten gestellt werden. So gerne man auch möchte, aber wenn der Körper eine Auszeit möchte, dann muss man ihm diese auch geben.

Aber es geht aufwärts und so habe ich mich gestern hinter den Herd gestellt, um diese leckere Mousse zu zaubern. Die Minze habe ich bei meinem Vater aus dem Garten gemopst, den Holunder bei Freunden abgestaubt. Man muss nur wissen wie und wo :-)

Das Rezept reicht für 6 Schälchen à 175 ml:

Für die Mousse

4 Blatt Gelatine
1/2 Vanilleschote
6 Holunderblütendolden
100 ml Milch
75 g Puderzucker
250 g Magerquark
Abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Zitrone
2 Eiweiß
1 Prise Salz
200 g Sahne

Für die Salsa

200 g Erdbeeren
1 Handvoll Minzblätter
1 EL Honig
Abgeriebene Schale und Sanft einer 1/2 unbehandelten Limette


1. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Vanilleschote längst einritzen, Mark herauskratzen. Holunderblütendolden waschen, kräftig ausschütteln und abtropfen lassen. Mit Milch, 25 g Puderzucker, Vanilleschote und -markt 3 Minuten köcheln lassen. Milch durch ein Sieb geben. Gelatine ausdrücken, in etwas heißer Milch auflösen. Die restliche Milch abkühlen lassen. Die aufgelöste Gelatine mit etwas Quark verrühren, mit der restlichen Milch, restlichem Quark sowie Zitronenschale vermischen. Creme kalt stellen.

2. Eiweiß und Salz steif schlagen, übrigen Puderzucker nach und nach zugeben, weiterschlagen, bis ein fester Eischnee entsteht. Sahne steif schlagen. Beides vorsichtig und gleichmäßig unter die Quarkcreme rühren, sobald diese zu gelieren beginnt. Die Creme in Förmchen füllen und im Kühlschrank mind. 4 Stunden gelieren lassen.

3. Erdbeeren waschen, das Grün entfernen und fein würfeln. Die Minzblätter falls nötig kurz abbrausen, gut trocken tupfen, fein hacken. Die Minze zu den Erdbeeren geben und mit Honig, Limettenschale und -saft vermengen. Förmchen kurz in heißes Wasser tauchen, bis sich die Mousse vom Rand löst. Auf Dessertteller stützen und mit der Erdbeer-Minzsalsa servieren.





Wenn die Holunderblütensaison vorbei ist, kann man das Rezept auch super gut mit Holunderblütensirup herstellen. Dazu einfach die Milch wie oben beschrieben ohne Holunderblüten köcheln lassen und anschließend die Gelatine darin auflösen. Mit dem Quark und der restlichen Milch vermischen. Dann erst 3-4 EL Holunderblütensirup hinzufügen. Nicht früher, da sonst die Masse zu gerinnen beginnt.

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag-Abend.

Mareike ♥

Kommentare:

  1. Und wieder mal läuft mir das Wasser im Mund zusammen... Schaut das klasse und vor allem LECKER aus!

    Herzliche Grüße, Frauke von
    ekulele

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    1. Ich freue mich jedes Mal unheimlich, wenn meine Bilder gefallen, vielen lieben Dank!

      Mareike ♡

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  2. Als Erdbeerfan bin ich nun total angefixt, das Rezept nachzumachen. :-)
    So lecker sieht es aus!
    Liebe Grüße
    Anette

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  3. Wunderschöner Blog den ich gerade über WhatInaLoves entdeckt habe :) Mit Holunder werde ich diesen Montag auch noch backen im Sinne unserer Backchallenge ;)
    GLG, rebecca

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    1. Vielen lieben Dank Rebecca, das versüßt mir den Abend.

      Mareike ♥

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