16.02.15

Faschingsküchlein {mein Highlight passend zum Höhepunkt der diesjährigen Faschingszeit}



Narri, Narro, Alaaf und Helau!

Pünktlich zum Rosenmontag, also dem Höhepunkt der Faschingszeit habe ich noch ein tolles Rezept für närrische Faschingsküchlein. Die kleinen süßen Teilchen bestehen aus einem luftigen Hefeteig, man kann sie mit Marmelade oder auch Schokoladencreme füllen oder einfach pur in Zimt und Zucker gewälzt vernaschen. So kurz vor der Fastenzeit muss man das auch noch ausnutzen, oder??

Ab Mittwoch beginnt ja die Zeit des Fastens, Verzichtens, der Entgiftungskuren oder auch des Heilfastens. Nicht nur Angehörige der Christlichen Kirche fasten. Jede Kultur hat eine bestimmt Zeit des Fastens, des Verzichtens.
Fasten im Islam ist der Ramadan. Im Judentum gibt es verschiedene Fastengewohnheiten, die an unterschiedlichen Fastentagen gelebt werden. Am Aschermittwoch beginnt im Christentum die Fastenzeit und Dauer 40 Tage bis Palmsonnntag.

Das Fasten ist die älteste Therapie der Welt. Egal ob Heilfasten oder therapeutisches Fasten als Entschlackung und Entgiftung.




Ich persönlich habe bis jetzt werde das religiöse Fasten, bei dem es hauptsächlich darum geht Buße zu tun, Enthaltsam zu sein und die Nähe zu Gott zu suchen, noch das Heilfasten, was den Körper von allen Krankheiten und Giften reinigen soll, versucht. Vermutlich fällt mir der komplette Verzicht einfach zu schwer. 

Aber dieses Jahr werde auch ich versuchen, den Alkohol und die Süßigkeiten auf ein Minimum zu reduzieren. Vielleicht sogar ganz zu streichen. Mal schauen, wie stark mein Wille dabei ist.

Bis es aber soweit ist, können wir ja nochmals gemeinsam diese kleinen Küchlein vernaschen, die noch warm, direkt aus dem heißen Fett, für mich am besten schmecken.



Für die Zubereitung braucht ihr:

500 g Mehl
100 g Zucker
50 g flüssige Butter
1 Prise Salz
1 Würfel frische Hefe
200ml warme Milch
1 Ei
ca. 0,5 l bis 0,75 l Bratöl
Zucker und Zimt zum Wälzen

1. Die Hefe in lauwarmer Milch auflösen und ca. 10 Minuten gehen lassen.

2. Mehl, Zucker, flüssige Butter, Salz in eine Rührschüssel geben und mit der Hefemilch vermengen. Alles zu einem glatten Teig kneten. Zu einer Kugel formen und an einem warmen Ort ca. 60min. gehen lassen (der Teig sollte sich mehr als verdoppeln).

3. Den Teig aus der Schüssel nehmen und mit den Händen nochmals kräftig durchkneten. Mit dem Nudelholz ca. 2cm dick ausrollen. Mit einem Ausstecher oder Glas nacheinander Kreise ausstechen und auf ein bemehltes Brett legen. So weiter verfahren, bis der Teig komplett verarbeitet ist. Mit einem Küchentuch zugedeckt nochmals 30min. gehen lassen.

4. Das Öl in einem Topf heiß werden lassen, optimal sind 175°C. Immer 4 Küchlein in den Topf geben und ausbacken. Darauf achten, dass das Öl nicht zu heiß wird, ansonsten verbrennen die Küchlein außen und innen sind sie noch roh. Die Teiglinge nach ca. 1 Minute wenden.

5. Die heißen Küchlein direkt in eine Zucker-Zimt-Mischung geben und darin wälzen, sodass sie rundherum bedeckt sind.




Ich genieße die kleinen Teilchen am liebsten mit meiner selbstgemachten Zwetschgenmarmelade, die ich mit Rotwein und Zimt verfeinert habe, mmhhh lecker.

Ich wünsche euch noch eine närrische Faschingszeit!

Alles Liebe
Mareike ♥



Kommentare:

  1. Da muss ich morgen wohl noch mal einen Berliner essen. Bei deinen leckeren Bildern läuft einem ja das Wasser im Mund zusammen. :-)
    Bin gespannt, ob du die Fastenzeit durchhältst. Ich werd dieses Jahr auf Süßigkeiten und Schokolade verzichten. Mal schauen, ob es mir gelingt.
    Liebe Grüße
    Anette

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    1. Dann sitzen wir ja sozusagen im gleichen Boot :-). Ich hoffe auch das mein Wille stark genug ist. Wir werden sehen....

      Alles Liebe
      Mareike

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