27.02.15

Kartoffelrösti mit Kräuterquark - nicht nur bei den Schweizern eines der beliebtesten Nationalgerichte




Habt ihr schon einmal Rösti selbst gemacht, also nicht wie üblich Gefrierfach auf, Tüte auf und ab in den Backofen sondern Kartoffeln, schälen, raspeln, Ei dazu und in der Pfanne ausbacken?

Was ist das für ein Unterschied, einfach unglaublich.
Kennt ihr diese TK-Ware, bei denen die Rösti meist in dreieckige oder runde Formen gepresst sind, bei dem das ganze aber weder nach Kartoffel noch nach irgendwas anderem schmeckt. Eigentlich kein Vergleich zu dem Nationalgericht der Schweizer. Ich habe diese "Dinger" noch nie gemocht und auch sehr sehr selten zuhause im Tiefkühlfach, wenn dann kauft sie mein Freund, der sie meist dann in den Ofen wird, wenn weder ich noch seine Lieblingspizzen zuhause sind, aber trotzdem was schnell auf den Tisch muss.

Also haben wir uns vorgenommen, endlich selbstgemachte Röschti auszuprobieren. Schwer ist es nicht und lange in der Küche stehen muss man auch nicht, also sind die kleinen Taler perfekt für die schnelle Feierabendküche geeignet.




Es gibt ja die unterschiedlichsten Möglichkeiten Röschti zuzubereiten. Entweder mit rohen oder gekochten Kartoffeln oder mit einer Mischung aus Beidem Auch bei den Beilagen macht das Schweizer Traditionsgericht sowohl herzhaft mit Kräuterquark und grünem Salat, wie bei mir oder mit Lachs aber auch als süße Variante mit Apfelmus was her. Ausprobiert wird demnächst auf jeden Fall Lachsvariante.

Als für diejenigen die auch in den Genuss von traditionellen Schweizer Rösti kommen möchte gibt es hier das Rezept.


Für 4 Personen

600 g Kartoffeln
2 Eier
Salz und Pfeffer

250 g Quark, gerne auch mehr (wir haben fast das doppelte verdrückt)
1/2 Bund Schnittlauch
etwas Milch
Salz und Pfeffer


1. Die Kartoffeln schälen und mit Hilfe einer Reibe oder einer Küchenmaschine reiben.

2. Die Kartoffelstreifen in ein Küchentuch geben und sehr stark ausringen, dabei den austretenden Kartoffelsaft auffangen.

3. Die Eier dazugeben und mit den Kartoffeln vermengen. Dien Kartoffelsaft nun vorsichtig abgießen und die sich abgesetzte Kartoffelstärke unter die Kartoffeln mengen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

4. Den Schnittlauch in feine Ringe schneiden. Den Quark mit etwas Milch cremig rühren. Den Schnittlauch hinzufügen und mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.

5. Öl oder Speisefett in einer Pfanne erhitzen. Mit einem Löffel kleine Häufchen in eine heiße Pfanne geben. 

6. Die Rösti von beiden Seiten ca. 5 Minuten goldbraun ausbacken und auf einem Küchenkrepp abtrocken lassen.





Guten Appetit oder wie man auf Schwizerdütsch sagt, en Guetä!

Mareike ♥

22.02.15

Wan-Tan-Suppe - mein Seelenwärmer für verregnete Wochenendtage





Passend zu den wieder etwas kälteren Tagen habe ich am Samstag eine Suppe gekocht. Eine richtig würzige Gemüsebrühe mit Suppengrün angesetzt und schön lange gekocht, so wie es schon zu Großmutters Zeiten, gemacht wurde.
 
Ich muss sagen, es ist meine erste asiatische Suppe, die ich selbst gekocht habe. Ich mag asiatisches oder auch vietnamesisches Essen sehr gerne. Da ich öfters geschäftlich in Stuttgart unterwegs bin, habe ich dort einen super leckeres vietnamesisches Restaurant entdeckt, dass ausschließlich asiatische und vietnamesische Küche anbietet., das Noodles *klick*. Mit meinem Arbeitskollegen habe ich zum ersten Mal letzten März dort nach einem anstrengenden Messetag gegessen. Es hat mich umgehauen. Nicht nur das Essen war ein Gedicht auch die Menschen die dort arbeiten waren sehr zuvorkommend, freundlich und darauf bedacht, dass man dort ein paar schöne Stunden verbringt. Man sitzt für unsere Verhältnisse zwar sehr eng an kleinen Tischen mit maximal 2-3 Stühlen, aber genau das ist das Unkonventionelle, das Authentische, das Asiatische mitten in Stuttgart, das einem verzaubert. Wenn ihr also mal in Stuttgart unterwegs sein, macht unbedingt einen Halt am Wilhelmsplatz und genießt das asiatische Essen.



Wan-Tan selbst zu machen ist schon etwas aufwendiger. Das Fleisch muss erst einmal weich gekocht werden, dann zerkleinert und zusammen mit ein paar weiteren Zutaten zu kleinen Teigtaschen verarbeitet werden. Die Teigblätter sind hauch dünn und reisen bei jeder kleinen Unachtsamkeit. Also habe ich mir jede Menge Zeit genommen, um die kleinen Teigtaschen zuzubereiten. Und ich muss sagen, ich bin echt begeistert. Die kleinen Dreiecke, geformt mit ganz viel Hingaben, haben mich zwar etwas Nerven gekostet, vor allem, als sie sich in dem Sud nach 2 Minuten Garzeit plötzlich in alle Einzelteile auflösen haben, da die Enden anscheinend nicht richtig verschlossen waren. Aber egal, aller Anfang ist ja bekanntlich schwer. Also habe ich jedes einzelne Täschchen nochmals gepackt und alle Enden sorgfälltigst verschlossen. Der 2. Versuch klappte dann auch schon viel besser, wie war das nochmals mit dem Meister, der nicht vom Himmel fällt ...., hihihi.





 
Für alle die sich an dieser asiatischen Suppe versuchen möchten hier das Rezept:


Zutaten für 4 oder 2 hungrige Personen

1 Bund Suppengrün
1 rote Chilischote
2 Stangen Zitronengras
1 Hähnchenbrust (mit Haut, auf dem Knochen; ca. 400 g) oder Hähnchenkeulen
1 TL schwarze Pfefferkörner
100 g Mungobohnenkeimlinge
1 Stück (ca. 20 g) Ingwer
1 Möhre
2 Lauchzwiebeln
ca. 20 Blätter TK-Wan-Tan-Teig
3 EL Sojasoße
Pfeffer
Salz
5–6 Stiele Koriander oder Ersatzweise Blattpetersilie 
Sojasoße zum Verfeinern


1. Suppengrün putzen bzw. schälen, waschen und zerkleinern. 1 Chilischote putzen, längs einschneiden, entkernen, waschen und hacken. Zitronengras waschen und längs einschneiden.

2. Hähnchenbrust oder Keulen waschen. Mit den vorbereiteten Zutaten, 1 TL Pfefferkörnern und ca. 1 1/2 l kaltem Wasser in einem Topf langsam aufkochen. Bei schwacher Hitze ca. 45 Minuten köcheln, dabei ab und zu, wenn nötig,  den entstehenden Schaum abschöpfen.

3. Inzwischen die Keimlinge verlesen, abspülen, abtropfen lassen und  bis auf 2 Esslöffel grob schneiden. Den Ingwer schälen, fein hacken, die Möhre schälen, waschen und in feine Streifen schneiden. Die 2 Lauchzwiebeln ebenfalls putzen, waschen und in Ringe schneiden.

4. Wan-Tan-Teigpaket antauen lassen und ca. 20 Teigblätter vorsichtig mithilfe eines Messers ablösen. Das Paket muss richtig gut angetaut sein, ansonsten lassen sich die dünnen Blätter nicht lösen und brechen. Also habe Geduld. Teigblätter einzeln auf ein feuchtes Geschirrtuch legen und mit dem Tuch auch zudecken, damit sie nicht austrocknen. Das restliche Teigpaket kann wieder eingefroren werden.

5. Hähnchenbrust aus der Brühe heben, abkühlen lassen. Brühe durch ein feines Sieb gießen, auffangen. Hähnchenfleisch von Haut und Knochen lösen. Fleisch sehr fein würfeln. 

6. Das Fleisch, die vorbereiteten Keimlinge, den Ingwer und die Hälfte der Lauchzwiebeln mischen. Mit 3 EL Sojasoße und Pfeffer würzen.

7. Mit einem Pinsel die Ränder der Teigblätter dünn mit Wasser bestreichen, so kleben die Wan Tans besser zusammen und sind gut verschlossen.

8. Mittig auf die Blätter je 2 TL Füllung geben, dann eine Ecke so über die Füllung klappen, dass Dreiecke entstehen. Die Ränder sehr gut zusammendrücken.

9.  Brühe und Möhrenstreifen aufkochen. Mit Salz und Pfeffer und Sojasoße abschmecken. Rest Lauchzwiebeln und Wan Tans hineingeben. Wan-Tan-Suppe aufkochen und ca. 1 Minute köcheln, dann bei schwacher Hitze 2–3 Minuten gar ziehen lassen. Alles in schöne Schälchen geben und mit Koriander (oder Blattpetersilie) und den restlichen Mungobohnen toppen.

Ich wünsche euch ein superschönen Sonntag.

Mareike ♥

16.02.15

Faschingsküchlein {mein Highlight passend zum Höhepunkt der diesjährigen Faschingszeit}



Narri, Narro, Alaaf und Helau!

Pünktlich zum Rosenmontag, also dem Höhepunkt der Faschingszeit habe ich noch ein tolles Rezept für närrische Faschingsküchlein. Die kleinen süßen Teilchen bestehen aus einem luftigen Hefeteig, man kann sie mit Marmelade oder auch Schokoladencreme füllen oder einfach pur in Zimt und Zucker gewälzt vernaschen. So kurz vor der Fastenzeit muss man das auch noch ausnutzen, oder??

Ab Mittwoch beginnt ja die Zeit des Fastens, Verzichtens, der Entgiftungskuren oder auch des Heilfastens. Nicht nur Angehörige der Christlichen Kirche fasten. Jede Kultur hat eine bestimmt Zeit des Fastens, des Verzichtens.
Fasten im Islam ist der Ramadan. Im Judentum gibt es verschiedene Fastengewohnheiten, die an unterschiedlichen Fastentagen gelebt werden. Am Aschermittwoch beginnt im Christentum die Fastenzeit und Dauer 40 Tage bis Palmsonnntag.

Das Fasten ist die älteste Therapie der Welt. Egal ob Heilfasten oder therapeutisches Fasten als Entschlackung und Entgiftung.




Ich persönlich habe bis jetzt werde das religiöse Fasten, bei dem es hauptsächlich darum geht Buße zu tun, Enthaltsam zu sein und die Nähe zu Gott zu suchen, noch das Heilfasten, was den Körper von allen Krankheiten und Giften reinigen soll, versucht. Vermutlich fällt mir der komplette Verzicht einfach zu schwer. 

Aber dieses Jahr werde auch ich versuchen, den Alkohol und die Süßigkeiten auf ein Minimum zu reduzieren. Vielleicht sogar ganz zu streichen. Mal schauen, wie stark mein Wille dabei ist.

Bis es aber soweit ist, können wir ja nochmals gemeinsam diese kleinen Küchlein vernaschen, die noch warm, direkt aus dem heißen Fett, für mich am besten schmecken.



Für die Zubereitung braucht ihr:

500 g Mehl
100 g Zucker
50 g flüssige Butter
1 Prise Salz
1 Würfel frische Hefe
200ml warme Milch
1 Ei
ca. 0,5 l bis 0,75 l Bratöl
Zucker und Zimt zum Wälzen

1. Die Hefe in lauwarmer Milch auflösen und ca. 10 Minuten gehen lassen.

2. Mehl, Zucker, flüssige Butter, Salz in eine Rührschüssel geben und mit der Hefemilch vermengen. Alles zu einem glatten Teig kneten. Zu einer Kugel formen und an einem warmen Ort ca. 60min. gehen lassen (der Teig sollte sich mehr als verdoppeln).

3. Den Teig aus der Schüssel nehmen und mit den Händen nochmals kräftig durchkneten. Mit dem Nudelholz ca. 2cm dick ausrollen. Mit einem Ausstecher oder Glas nacheinander Kreise ausstechen und auf ein bemehltes Brett legen. So weiter verfahren, bis der Teig komplett verarbeitet ist. Mit einem Küchentuch zugedeckt nochmals 30min. gehen lassen.

4. Das Öl in einem Topf heiß werden lassen, optimal sind 175°C. Immer 4 Küchlein in den Topf geben und ausbacken. Darauf achten, dass das Öl nicht zu heiß wird, ansonsten verbrennen die Küchlein außen und innen sind sie noch roh. Die Teiglinge nach ca. 1 Minute wenden.

5. Die heißen Küchlein direkt in eine Zucker-Zimt-Mischung geben und darin wälzen, sodass sie rundherum bedeckt sind.




Ich genieße die kleinen Teilchen am liebsten mit meiner selbstgemachten Zwetschgenmarmelade, die ich mit Rotwein und Zimt verfeinert habe, mmhhh lecker.

Ich wünsche euch noch eine närrische Faschingszeit!

Alles Liebe
Mareike ♥



10.02.15

Apfel-Käse-Kuchen mit Streuseln - meine große Apfelkuchen-Liebe





Das 1. Let’s cook together-Thema der lieben Ina für das Jahr 2015 -große Apfelkuchen-Liebe und ich bin endlich mal wieder dabei, jipiii.

Das war gar nicht so leicht, neben dem ganzen Faschingsstress. Ich bin gefühlt seit meiner Geburt, naja eher seit dem Schulalter, aktiv in einer Showtanzgruppe. Zusammen mit einer weiteren Tanzverrückten, grübeln wir jedes Jahr aufs Neue gegen Ende der Sommerferien über das neue Motto, erarbeiten zusammen die Choreographie, scheiden die passende Musik dazu und proben 1x pro Woche zu 10 für gerade mal 4 Auftritte, *Kopfschütteln*. Aber allein schon die Proben, das Austauschen mit den Mädels, die Sektorgien danach, sind den Stress wert. Wir machen das Ganze ja auch nicht, um einen Pokal für das aufwendigste, kreativste, schönste Motto zu erhalten, eher weil uns das sooo viel Spaß macht und wir uns jedes Jahr aufs Neue darauf freuen.
 

Wenn es dann aber mit großen Schritten den Auftritten entgegen geht, wird es schon zu einer Herausforderung alles unter einen Hut zu bringen.
 
Aber ich wollte unbedingt dieses Mal wieder dabei sein, denn ich liebe Apfelkuchen, vor allem diesen ganz besonders. Nach der Generalprobe und den letzten Kostümänderungen wurde das Thema vor zu bereitet, gebacken wurde zwischen den Auftritten, geshooten früh morgens vor der Arbeit, was vermutlich die größte Herausforderung war, die Bilder wurden spät abends bearbeiten und den Text mal spontan zwischendurch geschrieben.

Alles auf den letzten Drücker, aber so bin ich nun mal.
 
 
Jetzt aber zum Thema zurück. Lange habe ich überlegt, welchen Apfelkuchen ich euch zeigen möchte. Die Auswahl war groß, eine Torte mit Apfel, Weincreme und Mandelhippe, einer Tarte-Tatin, Appel-Rose-Tarte oder ein ganz klassischer Apfelkuchen Puddingcreme und Streuseln, nach dem Rezept von meiner Oma.

 
Und genau dieser ist es auch geworden, einer meiner absoluten Lieblingsapfelkuchen. Warum dieser zu meinen Favoriten zählt? Genau aus 3 Gründen: Ein Teig aus Butter, Zucker, Mehl und einem Hauch Zimt, der sowohl für den Boden als auch für die Streusel genutzt wird, super leckere Boskop-Äpfel, die auch nach dem Backen schön fest und saftig bleiben und eine Creme aus Eier, Quark und Vanillepudding machen den Apfelkuchen.  Dieser Kuchen sieht zwar unspektakulär aus ist aber eine Wucht. Allein schön die Höhe dieses Apfelkuchens ist für mich preisverdächtig.
 

Und hier das Rezept:
 
250 g Butter
400 g Mehl
325 g Zucker
30 g gemahlene Mandeln
1 EL Zimt
1 Prise Salz
750 g Äpfel (z.B. Boskop)
2-3 EL Zitronensaft
3 Eier
375 g Magerquark
abgeriebene Schale von 1/2 unbehandelten Zitrone
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
Puderzucker zum Betreuen
Minze zum Verzieren
 
1. Butter in einem Topf schmelzen. 375 g Mehl sieben und mit 200 g Zucker, Mandeln, Zimt und Salz mischen. Butter zufügen und alles zu einem krümeligen Teig verkneten. 25 g Mehl darübersieben und in der Schüssel nochmals durchschütteln. Auskühlen lassen.
 
2. Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Mit Zitronensaft mischen. Die Eier trennen. Eigelbe, Quark, 100 g Zucker, Zitronenschale und Puddingpulver verführen. Eiweiße und 25 g Zucker steif schlagen. Eischnee unter die Quarkmasse ziehen. Eine Springform (26cm Ø, mit hohem Rand, ca. 7,5 cm) fetten. Solltet Ihr keine hohe Springform haben, einfach Backpapier zurechtfalten und als "Ring" zur Erhöhung in die Springform legen.
 
3. Ca. 2/3 des Teiges als Boden hineindrücken. Mit Äpfel Belegung und die Quarkmasse gleichmäßig daraufstreichen. Mit restlichen Streuseln bestreuen und im vorgeheizten Ofen auf der untersten Schiene ca. 1 Stunde bei 150°C Heißluft backen.
 
4. Kuchen in der Form auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und mit Minze verzieren.
 

 
 
 
So und jetzt bin ich auf euer Lieblings-Apfelkuchenrezept gespannt.
 
 
Alle Liebe
Mareike ♥

01.02.15

Pancakes mit karamellisierten Birnenspalten, Haselnüsse und Ahornsirup





Letzten Sonntag hatten wir uns vorgenommen einen langen Spaziergang durch die anliegenden Felder zu machen. Es war zwar sehr windig und wolkig, aber hin und wieder hat es die Sonne durch die Wolkendecke geschafft. Also haben wir uns am Mittag warm eingepackt und sind durch die losspaziert.

Die klare frische Luft, die einem um die Nase wehte, tat richtig gut.

Der Januar ist bei uns immer ein Monat in dem vieles, was über das Jahr hinweg so ansteht, geplant wird. Somit haben wir den Spaziergang genutzt um über die nächsten anstehenden Projekte zu beratschlagen und zu planen. Den Sommerurlaub haben wir zumindest terminlich fixiert, das ist schon immerhin schon einmal was.

Wir sind uns noch nicht ganz einig über die einzelnen Stationen innerhalb des 14-tägigen Urlaubs, aber es wird auf jeden Fall Sizilien werden mit einem Abstecher nach Apulien. Ich freue mich schon tierisch darauf Sonne satt, feiner Strand azurblaues Meer, köstliches Essen ….  



Ganz nebenbei noch ein paar herabgefallene Birkenzweige gesammelt, die ich bei Gelegenheit zu schönen großen Kränzen zusammenbinden werde. Könnte sein, dass ich euch diese bei einem meiner nächsten Post mal zeige, mit der passenden Frühlingsdeko.
Aber im Moment heißt es eher noch durchhalten bis der Frühling kommt. Die fehlende Sonne schlägt einem ganz schön aufs Gemüt. Mein Körper braucht mal wieder einen Schwung Endorphine, die sogenannten Glückhormone.  
Und wenn mein Depot gerade nicht durch die Sonnenstrahlen wieder aufgefüllt werden kann, dann muss eine große Ration Soulfood herhalten. Nicht die allerschlechteste Alternative oder? 
Das passende Rezept für eine Endorphinbombe, um den Winterblues einmal so richtig Paroli zu bieten, habe ich parat: Pancakes mit karamellisierten Birnenspalten, Haselnüsse und Ahornsirup





Und hier das Rezept:

Für die Pancakes:

4 Eier
250 ml Milch
200 g Mehl
Abrieb einer Bio-Orange
1 Prise Salz
1 EL Puderzucker

Alles zu einem glatten Teig verführen und kleine Pancakes mit etwas Butter in der Pfanne ausbacken.



Das Topping:
2 Birnen
2 EL Zucker
50ml Orangensaft
Ahronsirup
Puderzucker
2 Hände voll grob gehackte Haselnüsse

Die Birnen in vierteln, entkernen und in Spalten schneiden. Die Spalten in einer heißen Pfanne geben und von beiden Seiten leicht anbraten. Den Zucker über die Birnenspalten geben und warten bis er sich aufgelöst hat. Mit dem Orangensaft ablöschen und warten, bis sich der Zucker wieder aufgelöst hat, dabei die Birnen immer wieder darin schwenken. Das ganze 2 Minuten leicht einköcheln lassen.
Die Pancakes mit den Birnenspalten garnieren, die Haselnüsse über die Pancakes streuen, etwas Ahornsirup darübergeben und mit Puderzucker bestreuen. 


Genießt den Sonntag in vollen Zügen.
Ich mache es mir jetzt gemütlich!

Mareike ♥