31.08.14

Flussbettwanderung {ein Sonntagsausflug mit der Großfamilie}


Schon seit Langem hatten wir einen etwas größeren Familienausflug geplant. Etwas größer heißt: 13 Familienmitglieder im Alter von 4 bis etwas über 50 :-).
Es sollte sowohl für die Großen unter uns, als auch für die Kids ein toller Tag werden (wobei ich mich definitiv zu den Kids zähle, ist doch legitim mit 26 Jahren oder?).Ein konkretes Ausflugsziel war dabei noch nicht so richtig anvisiert worden. Wir wollten auf jeden Fall eine gute Kombination aus Naturerlebnis, Aktion und Genuss.
 

 
 
Schlussendlich haben wir uns für eine Flussbettwanderung entschieden, bei der es vor der Wanderung erst einmal hieß, Abseilen von einer Brücke aus 15m Höhe. Das war selbst für Schwindelfreie, zu denen ich mich eigentlich dazu zähle, zumindest bis zu diesem Zeitpunkt, eine etwas größere Herausforderung. Abseilen durfte sich jeder, von Groß bis Klein, der den nötigen Mut mitbrachte. Den Anfang machte meine kleine Cousine von gerade einmal 10 Jahren. Völlig unbeeindruckt schwang sie sich über die Brücke, schaute dabei den TourGuide fragen an, wann geht es denn jetzt endlich los und seilte sich ab, als ob es das Einfachste und Normalste auf der Welt wäre. Da pfiff ich erst mal in die Luft vor Freude und dachte, wenn meine Cousine das so routiniert über die Bühne bringt, dann kann es mit Sicherheit ja nicht sooo schwer sein. Ja, ja, denkste. Ich stand mit leichtem Herzrasen vor der Kante und fragte gefühlte hundert Mal, ob das auch wirklich sicher ist und er mich festhält. Ich muss dazu sagen, der TourGuide ist der Freund meiner Schwester und er strahlte völlige Souveränität aus, aber trotzdem, lieber einmal zu viel gefragt, als einmal zu wenig :-)
 
 
 
Als ich wieder festen Boden unter den Füßen hatte und von unten die 15 Meter nach oben schaute, sah das Ganze auch nicht mehr so dramatisch aus. Dieses Phänomen kennt man ja nur zu gut aus dem Schwimmbad. Von unten sieht der 5m-Turm mini, fast putzig aus, aber wenn man oben steht, an der Kante und den Blick nach unten richtet....
 
Nach dem Abseilen folgte dann erst einmal eine tolle Wanderung. Ich muss ehrlich sagen, es hat super viel Spaß gemacht. Je nach körperlicher Verfassung und Können kann man sich den Weg durch den Fluss selbst gestalten. Die Männer waren dabei etwas waghalsiger als die Mädels, wobei die auch öfter im Wasser gelandet sind, warum nur?
Die Wanderung um Flussbett dauerte so ca. 2 Stunden, mit kleinen Päuschen dazwischen.
 

 
Um den 3. Teil der Bedingung, den Genuss auch zu erfüllen, haben wir uns noch auf den Weg zu einer Waldgaststätte gemacht. Nach getaner Arbeit darf muss man sich ja eine kleine Stärkung gönnen, in Form von einer Tasse heißem Kaffee und einem Stück selbstgemachten Kirschkuchen. Die Gaststätte liegt ca. 3km mitten im Wald, sehr schnuckelig und schön, mit karierten Vorhängen, und nostalgischen Rosensträuchern, laden sie zum Verweilen ein. In der Sonne sitzend, mit Sonnenbrille auf der Nase konnte man den Tag richtig schön ausklingen lassen.
 

 
 
So ein Family-Ausflug ist einfach etwas Schönes...
 
Mareike ♥

1 Kommentar:

  1. Wenn das Abseilen nicht wäre..... Da müsste ich wohl mit meiner Höhenangst passen.
    Aber den Rest der Wanderung würde ich dann mitmachen. ;-)
    Liebe Grüße
    Anette

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