31.08.14

Flussbettwanderung {ein Sonntagsausflug mit der Großfamilie}


Schon seit Langem hatten wir einen etwas größeren Familienausflug geplant. Etwas größer heißt: 13 Familienmitglieder im Alter von 4 bis etwas über 50 :-).
Es sollte sowohl für die Großen unter uns, als auch für die Kids ein toller Tag werden (wobei ich mich definitiv zu den Kids zähle, ist doch legitim mit 26 Jahren oder?).Ein konkretes Ausflugsziel war dabei noch nicht so richtig anvisiert worden. Wir wollten auf jeden Fall eine gute Kombination aus Naturerlebnis, Aktion und Genuss.
 

 
 
Schlussendlich haben wir uns für eine Flussbettwanderung entschieden, bei der es vor der Wanderung erst einmal hieß, Abseilen von einer Brücke aus 15m Höhe. Das war selbst für Schwindelfreie, zu denen ich mich eigentlich dazu zähle, zumindest bis zu diesem Zeitpunkt, eine etwas größere Herausforderung. Abseilen durfte sich jeder, von Groß bis Klein, der den nötigen Mut mitbrachte. Den Anfang machte meine kleine Cousine von gerade einmal 10 Jahren. Völlig unbeeindruckt schwang sie sich über die Brücke, schaute dabei den TourGuide fragen an, wann geht es denn jetzt endlich los und seilte sich ab, als ob es das Einfachste und Normalste auf der Welt wäre. Da pfiff ich erst mal in die Luft vor Freude und dachte, wenn meine Cousine das so routiniert über die Bühne bringt, dann kann es mit Sicherheit ja nicht sooo schwer sein. Ja, ja, denkste. Ich stand mit leichtem Herzrasen vor der Kante und fragte gefühlte hundert Mal, ob das auch wirklich sicher ist und er mich festhält. Ich muss dazu sagen, der TourGuide ist der Freund meiner Schwester und er strahlte völlige Souveränität aus, aber trotzdem, lieber einmal zu viel gefragt, als einmal zu wenig :-)
 
 
 
Als ich wieder festen Boden unter den Füßen hatte und von unten die 15 Meter nach oben schaute, sah das Ganze auch nicht mehr so dramatisch aus. Dieses Phänomen kennt man ja nur zu gut aus dem Schwimmbad. Von unten sieht der 5m-Turm mini, fast putzig aus, aber wenn man oben steht, an der Kante und den Blick nach unten richtet....
 
Nach dem Abseilen folgte dann erst einmal eine tolle Wanderung. Ich muss ehrlich sagen, es hat super viel Spaß gemacht. Je nach körperlicher Verfassung und Können kann man sich den Weg durch den Fluss selbst gestalten. Die Männer waren dabei etwas waghalsiger als die Mädels, wobei die auch öfter im Wasser gelandet sind, warum nur?
Die Wanderung um Flussbett dauerte so ca. 2 Stunden, mit kleinen Päuschen dazwischen.
 

 
Um den 3. Teil der Bedingung, den Genuss auch zu erfüllen, haben wir uns noch auf den Weg zu einer Waldgaststätte gemacht. Nach getaner Arbeit darf muss man sich ja eine kleine Stärkung gönnen, in Form von einer Tasse heißem Kaffee und einem Stück selbstgemachten Kirschkuchen. Die Gaststätte liegt ca. 3km mitten im Wald, sehr schnuckelig und schön, mit karierten Vorhängen, und nostalgischen Rosensträuchern, laden sie zum Verweilen ein. In der Sonne sitzend, mit Sonnenbrille auf der Nase konnte man den Tag richtig schön ausklingen lassen.
 

 
 
So ein Family-Ausflug ist einfach etwas Schönes...
 
Mareike ♥

28.08.14

Schoko-Nuss-Hörnchen {die Deluxe-Variante mit Schokolade}



Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich euch ein tolles Rezept zeigen, dass ich euch beim letzten Post schon angekündigt habe. Die leckeren Nuss-Hörnchen, die ich auch beim Blogger-Picknick in Freiburg dabei hatte.

Für das Blogger-Treffen hatte ich die süßen Teilchen in Miniformat gebacken, sie sahen wie winzig-kleine Croissants aus. Mit einem Happs sind die im Mund. Die Mischung aus Haselnuss, Frischkäse, eine Unmenge an etwas Butter und das leicht malzig-karamellier des brauchen Zuckers, der im Ofen die Hörnchen wie einen Mandel umschließt ist einfach mmmhhh….
Dieses Mal sollte das Ganze aber noch getoppt werden, es soll eine etwas größere DELUXE-Variante mit Schokoladenglasur werden.



Völlig aus dem Häuschen durch den Geruch der Hörnchen, der in der ganzen Wohnung und vermutlich noch bis zu den Nachbarn zu riechen war, habe ich mich vor den Ofen gesetzt und gewartet, bis die süßen Teilchen fertig gebacken waren. Ich muss zugeben, alle haben es auch nicht bis zur Schokoglasur geschafft, wie denn auch, wenn Sie erst an mir vorbei müssen.
 

Nach dem Abkühlen wurden diese dann noch mit einer Schokoglasur überzogen, ich könnte mich reinsetzen.

 
Die Nusshörnchen kann man auch super einfrieren, klar ohne Schokolade, und bei Bedarf einfach direkt aus dem Gefrierfach in den Backofen schieben. Ist eine super Alternative zu Fertigkeksen, wenn Sie kurzfristig Besuch ankündigt und man den Kaffee nicht nur pur servieren möchte.

 

Hier das Rezept:
  • 200 g Butter
  • 200 g Frischkäse
  • 300 g Mehl
  • 80 g weißer Zucker
  • 80 g brauner Zucker
  • 80 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g Zartbitterschokolade
  •  12,5 g Kokosfett
 
Butter, Frischkäse und Mehl und die Haselnüsse in den Rührschüssel geben und 3 Min. kneten. Teig in Folie wickeln und mindestens 2 Std. im Kühlschrank kalt stellen (besser über Nacht).
 
Teig in 4 Teile teilen. Zucker vermischen. 1/4 der Zuckermischung auf der Arbeitsfläche verteilen und 1/4 vom Teig rund (ca 26 cm) ausrollen.
Den Teigkreis dann in 8 Kuchenstücke schneiden und von der breiten Seite her aufrollen. Die Hörnchen mit der Spitze nach unten auf ein Backblech legen und im vorgeheizten Ofen 15 Min 180° goldbraun backen.

Wenn man die Mini-Variante möchte, dann einfach den Teig in  16 Kuchenstücke anstelle von 8 Kuchenstücke schneiden.

Nach dem Abkühlen die Schokolade mit dem Kokosfett im Wasserbad schmelzen und die Nusshörnchen von einer Seite in die Schokolade eintauchen.






























Fühlt Euch gedrückt!
 
Mareike ♥

 

22.08.14

Zucchinicreme-Suppe mit Gorgonzola-Topping & Blogger-Treffen in Freiburg




Meine Lieben, seid ihr nicht auch der Meinung, dass bei diesem Mistwetter, einzig und alleine eine leckere selbstgemachte, warme Suppe die Laune anheben kann? Wenn ich auf dem Kalender nicht groß und fett AUGUST lesen würde, würde ich es nicht glauben. Wir haben genau 10 °C morgens, wenn ich zur Arbeit fahre. Es bildet sich sogar über die Nacht hinweg schon leichter Reif auf den Wiesen und Autodächern. Das gibt es doch nur im HERBST und nicht im SOMMER. Aber was soll’s, wir können es ja sowieso nicht ändern. Also habe ich mich hinter den Herd gestellt, und eine Zucchinicreme-Suppe gekocht. Getoppt wird das Ganze mit Gorgonzola-Stückchen.


So kann man dem miesen Wetter entgegenkommen. Eingekuschelt in meine Wolldecke auf dem Sofa, eine heiße, lecker-duftende Suppe löffeln und gleichzeitig in meiner Lieblingszeitschrift blättern, um nach neuen Rezepte und Inspirationen für den Blog Ausschau zu halten.


ABER BEI DIESER SUPPE WAR ES ETWAS ANDERS!

Also ich bin jetzt einfach mal ganz ehrlich. Bei uns Foodbloggern sind auch nicht alle Gerichte das non-plus-ultra. Ich war ja etwas skeptisch, was den Gorgonzola angeht. Ich mag Käse wirklich, aber Schimmelkäse ist nicht mein absoluter Favorit. Aber das Rezept sah so lecker aus, dass ich es auf jeden Fall ausprobieren wollte. Ich habe sie ausgiebig probiert und bin zum Entschluss gekommen: Für mich muss die Suppe nicht unbedingt mit diesem Gorgonzola im Rohzustand getoppt werden. Speckwürfel, Pinienkern oder Frischkäsenocken wären für mich hier wahrscheinlich die bessere Alternative gewesen. Also diese Suppe ist meiner Meinung nach wirklich nur was für Gorgonzola-Liebhaber. Der Käse gibt schon sehr stark seinen Geschmack an die Suppe ab. Für empfindliche Nasen nicht gerade ein geeignet.



Ich habe also lange überlegt, ob ich die Bilder und das Rezept, von dem ich selbst nicht ganz überzeugt bin, euch überhaupt zeigen soll, aber ich bin mir sicher, dass es unter euch bestimmt den ein oder anderen gibt, der dieses Schimmelkäse liebt, hoffe ich zumindest.

Für die mutigen, die es ausprobieren möchten, hier das Rezept (von Lecker.de) :-)


Zutaten für 4 Personen:
           
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
4 kleine Zucchini (ca. 1,2 kg)
2 EL Olivenöl
3 TL Gemüsebrühe (instant)
150 g Schlagsahne
Salz, Pfeffer
Zucker
100 g cremiger Gorgonzola
grober Pfeffer


Zwiebeln und Knoblauch schälen und würfeln. Zucchini putzen, waschen und in grobe Stücke schneiden. 

Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten. Zucchini kurz mit dünsten. Mit 800 ml Wasser ablöschen, aufkochen und Brühe einrühren. Alles zugedeckt bei schwacher Hitze 5–8 Minuten köcheln.


Sahne halbsteif schlagen. Suppe mit einem Stabmixer pürieren. Hälfte Sahne einrühren und mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker abschmecken. Gorgonzola grob zerbröckeln. Suppe mit übriger Sahne und Gorgonzola anrichten. Mit grobem Pfeffer bestreuen.




























Noch zu einem ganz anderen Thema. Am letzten Wochenende war ich bei meinem 1.
Bloggertreffen. Ich muss zugeben, ich war total aufgeregt, ich kannte persönlich niemanden der sich angemeldet hat. Ich las zwar schon lange den Blog von der lieben Ina aber ein persönliches Treffen ist natürlich etwas ganz anderes.























Dabei waren (von links oben nach rechts unten):
Anette unser Schwarzwaldmaidli | Maren von Maren-Vivien | Ina von whatinaloves | Ich |  Yvonne von Puppenzimmer | Hai-Yen von giselaisback | Tanja von Strawberry-Pancake |  Frauke von Ekule-le


Also habe ich am Samstagmorgen noch schnell ein paar Nusshörnchen gebacken (die
zeige ich euch bei einem der nächsten Posts), diese schön verpackt und mich dann mit meinem Auto auf den Weg nach Freiburg zum Seepark gemacht. Wir hatten auch echt riesen Glück mit dem Wetter. Trotz schlechter Vorhersage, war es den ganzen Tag über sonnig und angenehm war. Ich hatte schon die Befürchtung meine Picknickdecke als Wärmespender zu missbrauchen.








Wir hatte eine große Auswahl an Keksen, Salaten, Pizzaschnecken, Cookies, Muffins und und und… es war alles einfach köstlich. An alle ein riesen Dankeschön für den tollen Tag, die netten Gespräche, die Kontakte die geknüpft wurden. Ihr seid supi!

Mareike ♥

17.08.14

Himmelstorte {mit gaaaanz viel Himmel}



Diese Woche ging vorbei wie im Flug. An jedem Tag stand ein anderer Programmpunkt auf dem Terminkalender. Das artet ja schon fast in Freizeitstress aus. Im Moment weiß ich nicht, wo mir der Kopf steht. Zu allen Terminen kommen ja noch die unzähligen Geburtstage, von denen ich euch erzählt habe. Selbstverständlich möchte ich für jede Feier auch etwas beisteuern, am besten zur Kaffeetafel. So habe ich also am letzten Wochenende an 2 Tagen 2 Torten gebacken. Für eine goldene Hochzeit eine Raffaello-Limetten-Torte, ein etwas abgewandeltes Rezept, was ich euch hier „klick“ schon vorgestellt habe und eine Himmelstorte, mit gaaaaanz viel Himmel, ein Träumchen sozusagen. Meine Himmelstorte ist nur leicht von der klassischen Variante abgewandelt. Anstelle 2 Böden, einfach 3, anstatt reine Sahne, eine Sahne-Mascarpone-Creme für die Standfestigkeit. Und da ich kein Fan von Obst aus Dosen bin, einfach die Mandarinen durch frische Beeren von der Kühltheke ausgetauscht.


Für eine Torte mit 20cm Ø benötigt Ihr:


4 Eier
260 g Zucker
120 g Mandeln
100 g Margarine
1 Pkg. Vanillezucker
150 g Mehl
1/2 TL Backpulver
250 g Mascarpone

1 Becher Sahne
1Pkg Sahnesteig
200 g Johannisbeeren



Für den Baiser: 4 Eiweiß steif schlagen und 160 g Zucker zugeben, kühl stellen.2Dann den Teig rühren: Eine Schaummasse aus 100 g Margarine, 100 g Zucker, Vanillezucker und 4 Eigelb rühren. 150 g Mehl mit dem Backpulver zugeben und glatt rühren.3Je die Hälfte des Teiges in eine Springform geben und glatt streichen. Tipp: Geht leichter, wenn man es mit einem nassen Löffel macht! Jetzt die Baisermasse ebenfalls teilen und auf den Rührteig geben. Zuletzt je 50 g Mandelblättchen darüber streuen.4Bei 180 °C - 30 Minuten backen. Mit Umluft können beide gleichzeitig gebacken werden. Die Tortenhälften aus der Form lösen und auf Tellern abkühlen lassen.5Für die Füllung: Die Sahne mit dem Sahnesteif sehr fest schlagen. Davon die Hälfte auf eine Tortenhälfte geben. Nun die abgetropften Mandarinen darauf verteilen. Die restliche Sahne darüber geben.6Die zweite Tortenhälfte in 12 gleiche Stücke schneiden und locker oben auf die Sahne legen. Unbedingt vorher schneiden!! Zuletzt nur noch mit Puderzucker bestreuen. Mhmm- lecker! Garantiert! Kann auch mit Erdbeeren oder Johannisbeeren variiert werden.

 
Schritt 1:

Für den Baiser, die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. 160 g Zucker dazugeben und weiter schlagen, bis eine glänzende Masse entsteht. Kühl stellen.
Schritt 2:

Eine Schaummasse aus der Margarine, 100 g Zucker, Vanillezucker und den 4 Eigelb rühren. 150 g Mehl mit dem Backpulver mischen und in die Masse sieben. Kurz glatt rühren.
Schritt 3:Die Masse in drei Portionen teilen und in je eine mit Backpapier ausgelegte Springformen mit 20cm Durchmesse geben. Mit einem nassen Löffel glatt streichen. Dann 1/3 des Baiser au den Rührteig geben. 40 g Mandeln drüber streuen.
Schritt 4:
Bei 180 °C Ober-Unterhitze ca. 30 Minuten auf der gleichen Schiene backen. Die Torten aus der Form lösen und abkühlen lassen.
Schritt 5:
Die Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen. Unter die Mascarponecreme rühren.
Den ersten Teil auf den 1 Tortenboden geben und mit einem Teil der Johannisbeeren bestreuen. Dann den 2 Boden vorsichtig aufsetzten und leicht andrücken. Nun den 2. Teil der Creme auf den Boden streichen und den Rest der Beeren darauf verteilen.
Zuletzt den 3. Boden auflegen und ebenfalls leicht andrücken. Mit ein paar Johannisbeer-Rispen belegen und mit Puderzucker bestreuen.



4 Stk.Eiweiß160 gZucker100 gMandelblättchen100 gMargarine100 gZucker1 PäckchenVanillezucker4 Stk.Eigelb150 gMehl0.5 TeelöffelBackpulver3 Bechersüße Sahne3 PäckchenSahnesteif
Lies mehr über Berliner Luft - Rezept mit Bild - kochbar.de bei www.kochbar.de  
Heraus kommt, eine dieses Exemplar, dass ratz-fatz verspeist war, was allerdings auch, zugegeben, an den schwülen Temperaturen am Wochenende lag, sie ist uns regelrecht davongelaufen, nach einer viertel Stunde ohne Kühlung. Aber dafür ist Sie ja auch da, oder nicht?


Viel Spaß beim Nachbacken!

Alles Liebe

Mareike

10.08.14

Herzhafte Crêpes mit Pfifferlingrahm und Wildkräutersalat

 

Im Monat August haben frische Pilze und Wildkräuter Hochsaison, darunter auch meine Lieblinge, die Pfifferlinge. Warum also nicht, meine eigene Pilzsaison, mit einem neuen Rezept so richtig einläuten.

Voller Vorfreude bin ich dann Mitte der Woche, nach der Arbeit, mit meiner Einkaufstasche losgezogen, um alle Zutaten zu besorgen. Den ganzen Tag habe ich mich schon auf die Crêpes mit Pfifferlingen gefreut. Kennt Ihr das auch, wenn euch schon das Wasser im Munde zusammen läuft, nur bei dem Gedanken an das Abendessen? Genau so war es bei mir.




Zu Hause angekommen, konnte ich es gar nicht mehr erwarten, meine Tasche in die Ecke zu werfen beiseite zu legen, die Klamotten zu tauschen und mich hinter den Herd zu stellen.
Normalerweise mache ich bei einem Shoot ca. 50-80 Bilder. Mit dem Aufbau des Sets zusammen, kann dabei schon einmal eine 3/4-Stunde bis Stunde ins Land gehen. Ja genau, ihr habt richtig gehört. Das heißt also kalt essen. Bei diesem Shoot allerdings konnte ich es nicht mehr abwarten mir die Crêpes hinter die Kiemen zu schieben, dass ich bei der Zusammenstellung der Foodbilder mit gerade mal 20 Bildern zu Recht kommen musste.

Es hat sich aber gelohnt, das sag ich Euch. Bis auf 1 Crêpes habe ich alle verputzt. Glücklich und mit einem Bauch voller Crêpes habe ich mich dann erst einmal schwerfällig auf die Couch geworfen und mein Chaos zufrieden mit dem nötigen Sicherheitsabstand betrachtet.





Für 4-6 große Crêpes benötigt Ihr:

2 EL Butter
125 g Mehl

3 Eier
150 ml Milch
Salz und Pfeffer

Die Füllung:

300 g Pfifferlinge
200 g Speckwürfel
1 kleine Zwiebel
etwas Gemüsebrühe (oder Instantwürfel)
3 EL Saure Sahne
Salz und Pfeffer
Olivenöl



Das Topping:

3 Hände voll Wildkräutersalat
je nach Geschmack:
etwas Olivenöl, Zitronensaft, Salz


Die Zubereitung:

Das Fett schmelzen, etwas abkühlen lassen. Mehl, Milch, Eier und 1/2 TL Salz verrühren. Fett unterrühren. Teig ca. 15 Minuten quellen lassen.

Aus dem Teig mit einem Crêpe-Eisen ca. 4 große Crêpes ausbacken und mit Alufolie abdecken.

Die Pfifferlinge putzen. Die Zwiebel in feine Würfel schneiden. Die Pfifferlinge in einer heißen Pfanne mit etwas Olivenöl scharf anbraten. Dann den Speck und die Zwiebel dazugeben. Alles zusammen weiter anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Mit etwas Gemüsebrühe ablöschen, kurz aufkochen lassen. Die Hitze reduzieren und die Pfanne etwas vom Herd nehmen. Die Sahne unterrühren, leicht köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Wildkräutersalat kurz unter kaltem Wasser abspülen und trockenschleudern. Den Salat je nach Geschmack mit Olivenöl, etwas Zitronensaft und Salz anmachen.

Das Anrichten:

Je einen Crêpe auf einen Teller drapieren, den Pfifferling-Rahm drüber geben und mit dem Wildkräutersalat toppen.





Was für ein Genuss!!

Alles Liebe,

Mareike ♥

03.08.14

DIY Garderobe & kleines Lebensmotto


Heute  möchte ich euch mein erstes DIY zeigen. Ja genau, kein Rezept, sondern eine Anleitung für eine Panelengarderobe Marke Eigenbau.

Als wir in unsere neue Wohnung gezogen sind, vor knapp zwei Jahren war mir klar, dort muss eine Garderobe hin und zwar keine aus dem Katalog oder Möbelhaus sondern eine Selbstgebaute. Es war auch schnell war, wie sie aussehen sollte, aber wie das immer so ist, es dauert und dauert und dauert, bis man seinen Plan in die Tat umsetzt. Bei diesem DIY geschlagene 1 ½ Jahre.  Aber ich finde das Warten hat sich gelohnt. Ich finde sie super schön, diese Panelengarderobe, eigenhändig gebaut von meinem Liebsten.



Und Sie ist super schnell und einfach nach zu bauen:

Hier die Anleitung:
Je nach Wunsch kann die Breite natürlich variiert werden.
Unsere Garderobe ist genau 65 cm breit und 2m hoch.

Material:
9 Bretter mit 9 cm Breite und 2 m  Länge
1 Pinsel
Weißer Holzlack

ein paar :-) Schrauben
7 Bretter auf die gewünschte Länge zu Recht sägen. 
1 Brett für die 2 Querbretter auf 2 x 65 cm kürzen.
1 Brett auf 1,43 m Länge kürzen und jeweils oben und unten auf Kante (45°) sägen, sodass ihr mit diesem Brett eine Querverbindung vom oberen Balken rechts oben, zum unteren Balken links unten setzen könnt.
Alles zusammenschrauben und mit weißem Holzlack anpinseln. Trocken lassen, fertig!!!
Kombiniert habe ich das ganze mit einem weißen Hocker, den ich der lieben Andrea bei einer Ausstellung abgekauft habe (die Bilder einer Ausstellung habe ich euch schon einmal hier *klick* gezeigt), auf dem meist mein Flechtkorb nach dem Einkaufen seinen Platz wieder findet, mit  4 Hacken, die das Wort Home bilden und einem Brett mit einem tollen Spruch, der wie ich finde, ein super Lebensmotto darstellt. Gefunden habe ich das Schild bei Loberon.
LIFE isn’t about Waiting for the storm to pass,
it’s about learning to dance in the rain.
Frei übersetzt: Warte nicht darauf bis das Unwetter vorüber zieht, sondern lerne im Regen zu tanzen. Umso länger ich über den Spruch nachdenken, desto besser passt er zu meinem Leben, vielleicht auch zu eurem.

Das Leben ist nicht immer einfach, es läuft nicht immer nach Plan, gerade aus, immer in die Richtung, in die man gehen möchte. Es hat unglaublich viele Hürden und ich bin froh, dass man nicht weiß, welche noch warten.  Ich bin überzeugt, dass das Leben einen Plan verfolgt, ich glaube nicht an Zufälle, eher an Schicksal.
Die Aufgaben, die man im Laufe der Zeit meistern muss, sei es bei der Arbeit, in der Partnerschaft oder in der Familie formen einem zu dem Menschen, der man ist.
Man wird als unschuldiges Kind geboren, unwissend und naiv. Geprägt von Familie und Freunde wächst man heran, übersteht die pubertären Probleme, sammelt Erfahrungen in ersten Beziehungen, entscheidet sich für eine Ausbildung oder Studium und legt damit den Grundstein. Alle Entscheidungen die man in dieser Phase trifft, sind bestimmend für das spätere Leben. Die Lebensphasen mit all seinen Facetten verändern einem, als Menschen, äußerlich und innerlich.


Ich denke jeder von uns hat Lebensphasen, in denen es nicht nur rosa-rote Wolken und Sonnenschein gibt, aber man darf in diesen Phasen nicht stehen bleiben. Diese sind dafür da, daran zu wachsen, sich wieder aufzurichten, im Regen zu tanzen, eben. Sie sind dafür da, die kleinen Momente, die Glücksmomente zu erkennen, diese zu genießen, für sich zu nutzen und nicht darauf zu warten,  dass es wieder schön und unbeschwerlich wird.
Ich für meinen Teil kann nur sagen: Ich würde unglaublich gerne mal im Regen tanzen, ihr auch?
So, das war jetzt aber philosophisch genug für einen sonnigen Sonntagnachmittag, fast wie das Wort zum Sonntag. Ich mach mich jetzt auf nach draußen, die Sonne genießen.

Mareike








P.S. Ich konnte mich einfach nicht zurückhalten die Bilder meiner Katze Mila mit reinzunehmen, ich fand Sie einfach zu süß :-)