25.07.14

Beerentarte {alles was der Sommer an Geschmack zu bieten hat}



Puuhh, endlich Wochenende. Habt  ihr auch das Gefühl, dass der Feierabend freitags wesentlich länger auf sich warten lässt als sonst.  Man kann es kaum erwarten seine Kaffeetasse mit einem breiten Grinsen in die Spülmaschine zu stecken, den angesammelten Papiermüll der ganzen Arbeitswoche Richtung Papierkontainer zu schleppen, den Rechner runterzufahren, seinen Schreibtischstuhl pünktlich Richtung Tischkante zu schieben und fröhlich „Schönes Wochenende“ zu brüllen rufen.
Um das Wochenende auch ordentlich feiern zu können, habe ich ein leckeres Rezept  für Euch. Der ganze Geschmack des Sommers wartet darin. Die Bestandteile, die die Tarte zu einem kleinen Sommerhit machen, sind schnell aufgezählt: Einen leckeren knusprigen Blätterteig dient als Grundlage, der Mittelteil ist eine Vanillepuddingcreme und oben drauf kommen jede Menge Beeren, ein ganzer Berg voll Beeren. Ein echter Hit, sag ich Euch. Die Beeren frisch vom Markt haben die Sonne förmlich in sich aufgesogen.  Sie sind voller Aroma, süß und sauer zu gleich und lassen mein Herz bei jeder Gabel höher hüpfen, ein richtiger Beerentraum also.









Die Tarte habe ich letztes Wochenende gebacken und  die übrig gebliebenen Stücken am Montagmorgen direkt mit in die Agentur genommen, um den Montag etwas zu versüßen. Damit kann man den Kollegen direkt zu Arbeitsbeginn ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern und das ist viel Wert, das kann ich euch sagen. Die immer wieder kehrenden Montagmorgen sind nämlich noch fieser als die Freitag-Feierabende die stundenlang auf sich warten lassen.

Bei uns hat es fast schon Tradition, dass  1x die Woche Kuchen mitgebracht wird, man ist ja schon regelrecht enttäuscht, wenn es eine Woche keine dieser leckere Kalorienbömbchen gibt.






Aber wieder zurück zum Rezept. Für eine 28cm Tarteform benötigt ihr:

250g Blätterteig aus der Kühltheke
250 g Sahne
250 ml Milch
50 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Pck. Vanillepulver
1 Eigelb
750 g gemischte Beeren

Zubereitung:

Den Blätterteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine ausgebutterte Tarteform damit ausgleiten. Mit einer Gabel mehrmals einstechen und kühl stellen.

Sahne und Milch in einen Topf geben, eine halbe Tasse davon abnehmen und darin Zucker, Vanillezucker und Puddingpulver verrühren, so dass eine glatte, dicke Flüssigkeit entsteht.
Die Sahne-Milch im Topf einmal kurz aufkochen, vom Herd nehmen, die Puddingmischung dazugeben und noch einmal unter Rühren zum Kochen bringen.
Das Eigelb unterrühren und den Pudding im Eiswasserbad kalt rühren.
Backofen auf 180 °C vorheizen, den Pudding in die Tarteform geben und ca. 30 min backen. Wenn die Tarte schnell dunkel wird, mit Alufolie abdecken.

Abkühlen lassen, mit den Beeren belegen und mit Puderzucker bestäuben.

Lecker, lecker!








Wenn ich die Bilder so sehe, könne ich gleich wieder los düsen und zwei Schälchen dieser kleinen Glücklichmacher kaufen. Auf jeden Fall werde ich dieses Jahr einige davon zu Marmelade kochen und in Vorratsgläschen für den Winter packen. Ist übrigens auch ein schönes Geschenk und Mitbringsel. Es gibt doch nichts über selbstgemachte Marmelade. Was zaubert Ihr den Schönes aus den Beeren der Saison?

Alles Liebe

Mareike ♥



19.07.14

Limetten-Minzcreme




Haben wir nicht alle wieder sehnsüchtig auf den Sommer gewartet. Ja gut, die Natur brauchte den Regen, das Wasser von oben. Der Junimonat war viel zu trocken, alles hat gelitten, auch meine Balkonblumen, die Hortensien haben die erste Hitzeflut leider nicht überlebt. Das gebe ich ja alles zu, aber es ist SOMMER und im SOMMER soll es heiß sein.

Deshalb bin ich auch ganz aus dem Häuschen, dass wir endlich wieder die 30 °C knacken.
Das heißt, Sommer Sonne, Strand und Meer, naja eher Badesee, aber immerhin eine gute Alternative.

















































Die Zeit, die man in den Sommermonaten in der Küche verbringt, ist ja verständnishalber auch eher kurz bemessen, im Gegensatz zum Herbst und Winter. Wer möchte denn stundenlang ein Gulasch oder einen Braten kochen. Ich nicht. Mein Freund kann das ja überhaupt nicht verstehen. Er würde am liebsten das ganze Jahr über solche Gerichte essen. Er liebt Gulasch über alles. Aber ich bleibe da standhaft. Im Sommer gibt es leichte Küche, Fisch, Gemüse, Salat, alles was schnell geht und glücklich macht. Ein leckeres Eis oder erfrischendes Dessert darf dabei ja auch nicht fehlen. Also gibt es heute von mir eine Ruck-Zuck-Limettencreme mit Amarettini, etwas für Leckermäulchen und Kalte-Küche-Fans.
 

 
Dieses Dessert ist auch perfekt als Mitbringsel für einen Geburtstag geeignet. Die Zutaten hat man schnell zusammen. Unzählige Variationsmöglichkeiten gibt es auch noch. Die Amarettini kann man gegen andere Lieblingskekse austauschen, die Limetten, gegen saisonale Früchte oder Beeren. Ein Grundrezept also, das je nach Geschmack verändert werden kann.

Das Rezept für 12 Gläschen

250 g Magerquark
250 g Mascarpone

200 ml Sahne
1 Becher Joghurt

3 Limetten
2 EL Zucker
2 EL Vanillezucker
10 Blatt Minze
120g Amarettini


Zuerst die frische Mine in ca. 100 ml Wasser und 2 EL Zucker aufkochen. Ca. 5 leicht köcheln lassen. Beiseite stellen.

Den Quark, die Mascarpone, den Zucker in eine Schüssel geben und verrühren. Die Sahne leicht aufschlagen und darunterheben. Die Limetten abreiben und auspressen. Alles zusammen in die Creme geben. Anschließend den abgekühlten Sirup mit dazugeben.


In 12 Gläschen zerbröselte Amarettini geben und anschließend mit der Limetten-Minzcreme befüllen.




Bei uns im Freundes- und Familienkreis haben unglaublich viele in den Sommermonaten Geburtstag. Wenn ich alle zusammen zähle sind es von Juni bis August mehr als 20. Puhhh, das kann schon mal in Stress ausarten. Da ist es gut, wenn man einige solcher Rezepte aus dem Ärmel schütteln kann.

Ich wünsche Euch ein super schönes Wochenende.


Mareike ♥

14.07.14

Andalusien - Teil 3 {Tapas-Abend}



 
Um wieder ein bisschen ins Urlaubsfeeling zu kommen habe ich meine Schwester und Ihren Freund am Wochenende vor zwei Wochen, zu einem Tapas-Abend zu uns eingeladen, mit anschließender Urlaubsbilder(flut)-Review.

Es war ein richtig schöner Abend. Wir haben Unmengen gegessen und leckeren Rosé getrunken (für Rotwein war es definitiv zu heiß). Dabei sind diese Bilder entstanden.

 
Für unseren Tapas-Abend hatte ich Folgendes mit Hilfe meiner besseren Hälfte vorbereitet:
  • Gazpacho
  • Melone mit Serrano-Schinken
  • Datteln im Speckmantel
  • Zweierlei eingelegte Oliven (gekauft)
  • Albondigas (Hackfleischbällchen in pikanter Tomatensoße)
  • Manchego
  • Papas arrugadas (Runzelkartoffeln, die nicht wirklich gerunzelt sind)
  • Tomaten-Chorzio-Salat à la Jamie Oliver
  • Gemüsedip (gekauft)
  • Aioli
  • Olivenbrot



 
Leider konnten wir nur einen kleinen Teil der Bilder zusammen anschauen, da wir

1. zu lange uns die leckeren Tapas und den Wein schmecken lassen haben,
2. das Chaos in der Küche gefühlte Stunden gedauert hat, bis wir es restlos beseitigt hatten und
3. ein Unwetter auf uns zukam, sodass meine Schwester direkt nach Hause musste, da Ihre Dachfester offen standen, so ein Mist!!!!

 
Ich hatte euch ja versprochen einige andalusisch angehauchte Rezepte zusammen zu stellen. Und hier kommen die Rezepte für einen Tapas-Abend für 4 Personen dazu:

 
 


Gazpacho

150 g Salatgurke
150 g gelbe Paprika
150 g Strauchtomaten
1 kleine Zwiebel
3 Knoblauchzehen
450 ml Tomatensaft
3 EL Olivenöl
2 EL Weißweinessig
Tabassco
Salz
50 g Ciabatta
1 Zweig Rosmarin
 
Zubereitung:
Salatgurke schälen, längs halbieren und entkernen. Paprikaschote putzen. Strauchtomaten vierteln und entkernen. Kerne beiseite legen. Die Zwiebel und 1/3 vom Gemüse sehr fein würfeln. Restliches Gemüse, Tomatenkern, 1 Knoblauchzehe, Tomatensaft, 2 EL Olivenöl und Weißweinessig sehr fein pürieren. Kräftig mit Salz und einigen Spritzern Tabasco würzen. Mind. 1 Stunde kalt stellen.
 
Das Ciabatta in 1 1/2 cm groß würfeln. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. 2 angedrückte Knoblauchzehen zusammen mit dem Zweig Rosmarin und den Brotwürfeln rösten.

Die kalte Suppe in kleine Glasschälchen füllen und mit dem Gemüse und den Brotwürfeln bestreuen.
 

 


Olivenbrot

Zutaten


250 g Roggenmehl
250 g Weizenmehl
1 Päckchen frische Hefe (42 g)
200 ml lauwarmes Wasser
1/2 TL Salz
1 TL Zucker
100 ml Olivenöl
100 g Oliven (schwarz oder grün)
2 Zweige Rosmarin

 
Zubereitung:

Die beiden Mehlsorten in einer Rührschüssel vermischen. Mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde formen. Die Hefe in die Mulde bröseln und das Salz und den Zucker darüber streuen. Das Wasser dazugeben und mit der Hefe leicht verrühren. Zugedeckt an einem warmen Ort etwa 10 Minuten gehen lassen.

Das Olivenöl unter das Mehl kneten, bis der Teig geschmeidig ist. Abgedeckt an einem warmen Ort weitere 15 - 20 Minuten gehen lassen.
Die Oliven entkernen und zusammen mit den Rosmarinnadeln klein hacken. Unter den Teig kneten, nochmals zugedeckt 15 - 20 Minuten gehen lassen.
Aus dem Teig 4 kleine Laibe formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 180°C (Umluft) etwa 25-30 Minuten im Backofen backen.

 
 
Datteln im Speckmantel
12 getrocknete Datteln
12 Mandeln
12 Scheiben Speck
6 Zahnstocher

Die Datteln mit je einer Mandeln füllen und in einer Scheibe Speck einrollen. Je zwei Datteln auf einen Zahnstocher spießen und auf eine mit Alufolie ausgelegte feuerfeste Form legen. Die Datteln im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-Unterhitze ca. 15-20 Minuten knusprig werden lassen.
 
 
 
 
Albondigas

2 Zweige frischer Rosmarin 
3 EL Paniermehl
1 gehäufte TL Dijonsenf 
250g Hackfleisch guter Qualität vom Rind oder Schwein oder eine Mischung von beiden 
1/2 gehäufter EL getrockneter Oregano 
1 großes Bio-Ei 
Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer 
Olivenöl 
1/2 Bund frisches Basilikum 
1/2 Zwiebel 
1 Knoblauchzehe 
1/2 frische oder getrocknete rote Chilischote, evtl. die Samen entfernt 
400g gehackte Tomaten 
2 EL Balsamico-Essig

 
Die Rosmarinnadeln abzupfen und fein hacken. Das Paniermehl in eine Schüssel geben. Den Senf, das Hackfleisch, den Rosmarin und den Oregano dazugeben. Das Ei hineinschlagen und je 1 kräftige Prise Salz und Pfeffer hinzufügen. Mit sauberen Händen alles gut verkneten. Mit angefeuchteten Händen die Masse zu einem Bällchen rollen – am Ende sollten es 12 sein Die Fleischbällchen mit Öl beträufeln und in einer Pfanne unter ständigem Wenden 8–10 Minuten braten, bis sie rundum goldbraun und durch sind.

Die Basilikumblätter abzupfen, kleinere Exemplare zum Garnieren beiseite stellen Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und separat fein würfeln. Den Chili in feine Scheiben schneiden. Sobald die Bällchen fertig seid, aus der Pfanne nehmen und die Zwiebeln in etwas Olivenöl anschwitzen. Knoblauch und Chili hinzufügen und, sobald sie etwas Farbe annehmen, die großen Basilikumblätter dazugeben. Die Tomaten aus der Dose und den Balsamico-Essig einrühren. Aufkochen lassen und abschmecken. Die Bällchen zurück in die Pfanne geben und kurz warm werden lassen.

 

 
 
Papas arrugadas

800 g Frühkartoffeln
150 g grobes Meersalz

Kartoffeln gründlich waschen und abbürsten. Mit dem Meersalz in einen Topf geben, mit so viel kochend heißem Wasser auffüllen, dass die Kartoffeln gerade bedeckt sind. Zugedeckt bei milder Hitze 20 Min. kochen lassen.  
 

Kartoffeln abgießen und auf dem ausgeschalteten Herd ausdämpfen lassen, dabei gelegentlich durchrütteln, bis die Kartoffeln rundum von einer weißen Salzschicht überzogen sind

 
 
 
Tomaten-Chorzio-Salat
ca. 250 g Chorizo
3 Riespentomaten
270 g Cherrytomaten
3 Frühlingszwiebeln
Sherryessig

Salz, Pfeffer 1/2 Bund Petersilie 2 Knoblauchzehen Olivenöl Die Tomaten und ungleichmäßig große Stücke schneiden. Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden und ebenfalls zugeben. Die Chorizo in Scheiben schneiden und in eine Pfanne mit Olivenöl knusprig anbraten, Knoblauch schälen in Scheiben schneiden und kurz mit anbraten, mit etwas Essig ablöschen. Die Chorizoscheiben herausnehmen und zum Tomatensalat geben, etwas vom Öl ebenfalls unter den Salat rühren.
Petersilie hacken und zum Salat geben, mit Salz, Pfeffer und etwas Essig abschmecken.

 

Aioli 

Zutaten
300 ml Öl (z.B. Rapsöl, Sonnenblumenöl oder Olivenöl)
1 ganzes Ei
1 TL Senf
Salz und Pfeffer
Zitronensaft
2 - 6 Knoblauchzehen (nach Geschmack)

Hinweis: Bei der Zubereitung mit reinem Olivenöl ist die Aioli sehr geschmacksintensiv/herb, ich würde ein Kombi aus Raps und Olivenöl empfehlen.

Anleitung:
Zur Zubereitung der Aioli braucht man ein hohes, schmales Rührgefäß. Alle Zutaten in den Rührgefäß geben. Den Stabmixer ganz unten in das Rührgefäß halten und zu mixen beginnen. Langsam den Stabmixer nach oben ziehen, währenddessen verwandelt sich die Zutatenmischung wie von Zauberhand in eine dicke Aioli.  
 
Zusätzlich habe ich je nach Geschmack Oliven und einen Gemüsedip beim Lieblingstürken gekauft. Und beim Metzger des Vertrauens 6 Scheiben Serrano-Schinken und 150g Manchego. Alles Zusammen in kleinen Schälchen auf einem großen Brett angerichtet und auf den Tisch gestellt, so kann sich jeder das nehmen, was er mag.


Lasst es auch schmecken!

 
Mareike ♥

10.07.14

Lieblingssommerstulle {Krustenbaguette belegt mit Scheiben vom Putenrollbraten und Dip}


Ich habe mich so über das neue Let’s cook together-Thema von what Ina loves gefreut. "Sommerlaune auf dem Teller: Deine Lieblingssommerstulle!", genau so eine habe ich vor ein paar Wochen gegessen und diese möchte ich euch heute zeigen.

Eine Sommerstulle bestehend aus einem Putenrollbraten einem Schmand-Dip und leckerem Krustenbaguette.



 

Das Ganze eignet sich natürlich perfekt für ein Picknick. Decke einpacken, etwas Obst dazu, eine leckere Saftschorle oder auch einen Hugo J und ab aufs Fahrrad in Richtung RELAXING AM SEE. Dafür muss nur das Wetter wieder besser werden. Zurzeit erinnerst es doch eher an trübes Herbstwetter als an Sommerlaune. Es regnet schüttet schon seit Tagen. Gestern hat meine bessere Hälfte sogar den Schwedenofen nochmals angeschmissen, weil es einfach so kalt und nass war und das im JULI.
 

Ich bin gespannt was Ihr dazu sagt: Die Zutaten für 2 Personen (ca. 4-5 Stullen)

 
Für den Rollbraten:
2 kleine Putenschnitzel
3 Scheiben Schwarzwälder Schinken
1 rote Spitzpaprika
2Frühlingszwiebeln

Olivenöl
Paprikapulver
Salz und Pfeffer
Küchengarn

 
Für die Stulle

 5 Scheiben Krustenbaguette
2 Hände voll Rucola

Für den Dip:
50 g Schmand
50 g Sahne-Joghurt

etwas Zitronensaft
1 EL Ketchup
Salz, Pfeffer
1 EL Schnittlauchröllchen


Die Zubereitung:
Sitzpaprika putzen und in Würfel schneiden, die Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden. Beides in einer Pfanne mit etwas Öl ca. 5 Minuten andünsten.
Mit Salz und Pfeffer würzen.

Putenschnitzel leicht klopfen, überlappend auf ein Brett legen und mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Schinkenscheiben Belegung und das Gemüse darauf glatt streichen. Die Seiten einschlagen und aufrollen.
Den Rollbraten mit Küchengarn fixieren und in einer ofenfesten Form legen. Etwas Öl mit etwas Paprikapulver vermengen und den Braten gleichmäßig einstreichen.
Im vorgeheizten Ofen bei 200 °C ca. 35-40 Minuten garen.


 

Die Zusammenstellung:
Das Brot in einer Pfanne kurz anrösten.
Einige Blätter Rucola darauf verteilen und den Dip auf die Salatblätter geben.
Anschließend den Rollbraten aufschneiden und auf die Stulle legen
Reinbeißen!


Der Rollbraten schmeckt auch kalt noch super lecker. Also einfach die doppelte Menge zubereiten und am nächsten Tag daran erfreuen.


 
 

Ich bin gespannt welche Rezepte ihr euch so ausgedacht habt. Es gibt ja unglaublich viele Möglichkeiten eine Sommerstulle zusammenzustellen. Grundlage für meine perfekte Sommerstulle ist immer ein super leckeres Brot, ob Krustenbrot, Ciabatta, Schwarzbrot oder Focaccia, da ist alles möglich. Dann natürlich etwas Salziges, beispielweise, Fisch, Fleisch, Gemüse, Käse etc. und um das ganze mit einander zu verbinden ein passender Dip oder ein Dressing. Das Topping muss die Stulle dann abrunden. da nehme ich gerne etwas Knackiges wie Salat jeder Art, Kresse, Pinienkerne, alles was Spaß macht und den gewissen Crunch mitbringt. Bei meiner Stulle  ist das Topping etwas mehr nach unten gerutscht :-).

 
Mareike ♥

04.07.14

Andalusien - Teil 2 {Kultur, Impressionen, Ausflugstipps}



Wie versprochen geht es nun weiter mit Teil 2 meines Reisetagesbuchs :-)
Die Königliche Reitschule, Cádiz, Conil de la Frontera und zu guter Letzt der Strand Costa de la Luz:

Ein weiteres tolles Ausflugsziel ist ausnahmslos die königliche Reitschule in Jerez de la Frontera, welches wir gleich mit einem Besuch in Cádiz, einer Stadt die sich auf einer Landzunge, in der Bucht der Provinz Cádiz liegt, verbunden haben.





 
Die königliche Reitschule Real Escuela Andaluza del Arte Ecuestre wird die klassische Reitkunst auf andalusischen Pferden praktiziert und gelehrt. Sowohl das Hauptgebäude der Schule, welches früher im Besitz zahlreicher einflussreicher Familien war und heute als Mietobjekt für Veranstaltungen und Hochzeiten genutzt wird, als auch die Reithalle, die Sattelkammer, die Stallungen und auch die Sattlerei können besichtigt werden. Dabei kann man zahlreiche Schüler bei den Reitstunden in der Außenanlage und auch in der Reithalle beobachten. Über 180 Pferde werden dort täglich trainiert und gepflegt. Die Reitschule bildet seine Schüler in den traditionellen Berufen, Sattler, Hufschmied, Pferdewirt, Kutscher und Reitlehrer aus.

Die Stadt Cádiz gehört zu den ältesten Städten Westeuropas. Die Stadt ist geprägt von den römischen Einflüssen der Geschichte und ist gespickt mit zahlreichen Prachtbauten und Plätzen die man unbedingt besichtigen muss.





Ganz typisch dabei sind die kleinen, engen Gassen, eingezäunt von hohen alten Gebäuden mit kleinen Balkonen und zahlreichen Fenstern, die sich in wie ein Labyrinth durch die Altstadt schlängeln. In jeder Straße gibt es zahlreiche Bodegas und Bars die nach abklingen der Mittagshitze ihre Toren für Touristen und Einheimische öffnen. Das ist auch eine Besonderheit für mich an dieser Region Andalusien. Die Menschen hier sind so freundlich und zuvorkommend. Sie sitzen zusammen mit den Touristen in den Bodegas, lachen und trinken leckeren Rioja, essen Tapas und sind einfach glücklich. Die Ungezwungenheit und Ausgeglichenheit ist für mich einfach beeindruckend.






Auch der kleine Ort Conil de la Frontera, unser Urlaubsort ist ein Ausflugsziel wert. Conil gehört zu den vielen zahlreichen weißen Dörfern und ist geprägt vom Fischfang und natürlich dem Tourismus. Aber was für mich das unglaubliche und einfach traumhaft schön war, ist der Sandstrand, der sich 16km lang an der Küste des Atlantis erstreckt. An unserem Standabschnitt hatte er eine Breite von fast 30m. Dieser Strand lädt gerade dazu ein lange Spaziergänge am Strand in den Abendstunden bei Sonnenuntergang zu unternehmen, einfach traumhaft...








Für mich ist Andalusien ein super schönes Reiseziel, mit tollen Menschen, einer wunderschönen Landschaft, leckerem Essen und zahlreichen Ausflugszielen, absolut eine Reise wert und ich komme bestimmt wieder, versprochen!

Mareike ♥

So und jetzt heißt es Daumen drücken für unsere Jungs!!