14.12.14

Bratapfelkompott mit leckerer Mascarponecreme und Knuspernüssen und ein kleiner Gedanke zum eigentlichen Wert des Weihnachtsfestes


Weihnachten steht schon kurz vor der Türe und jedes Jahr aufs Neue wird inRezeptbüchern gewälzt und in Kochbüchern geblättert um das Weihnachtsmenü zusammen zu stellen.

Geht es euch auch so? Wenn man Gäste zu sich nach Hause einlädt, hat man eine Wunschvorstellung: Es soll immer alles schön weihnachtlich geschmückt sein, es sollte am besten nach frisch gebackenen Plätzchen riechen, ruhige und gemütliche Weihnachtsmusik begleitet die Gespräche im Hintergrund, das Essen sollte vorbereitet in der Küche stehen und die Gastgeberin tiefenentspannt den Aperitif einschränken.

Wie um Himmels Willen soll das gehen? Wer bitteschön verzweifelt denn nicht schon beim Lesen dieser Wunschvorstellung? Warum müssen wir denn immer diesem Idealbild hinterher rennen. Muss man sich denn jedes Jahr übertrumpfen in der Menüeabfolge, den immer größer werdenden Geschenken? Man ist schnell dazu geneigt diesem Gedanken Folge zu leisten, sich leiten zu lassen von Bildern, die die Werbeindustrie und vorgibt. Die Vorweihnachtszeit ist dann nur geprägt von Stress, Unmut und von Hektik. Dabei ist es doch viel schöner sich zu besinnen auf das Wesentliche des Weihnachtsfestes, den Grundgedanke der diese Tradition begleitet: 

Nächstenliebe, Fürsorge und Familienzusammengehörigkeit.

Diese Werte gehen so schnell verloren in der schnelllebigen Zeit von heute und man kann diese schon durch Kleinigkeiten zum Ausdruck bringen. Einmal nicht die neue PlayStation unter den Weihnachtsbaum legen, sondern etwas schenken, das von Herzen kommt, das eine Geschichte erzählt oder das beispielsweise selbstgemacht ist.
Genauso kann man eine Kleinigkeit spenden, an das ortsansässige Hospiz, an eine Kinderkrebsstadion oder ähnliches. Und das muss nicht einmal eine Geldspende sein. Gestern bei einer Geburtstagsfeier hat jemand erzählt, er hat es nicht über das Herz gebracht alte Weihnachtsdeko einfach weg zu schmeißen und hat diese an einer Hospiz gegeben. Nur allein bei dem Gedanken, wie sich die älteren Menschen dort über einen hübsch geschmückten Weihnachtsbaum freuen oder eine festlich dekorierter Tafel beim Abendessen haben mir fast die Tränen in die Augen getrieben. Diese Geste finde ich so schön, dass ich das auf jeden Fall beim nächsten Ausmisten der Weihnachtsdekoration gleich handhaben werde.




 Aber ich will hier so kurz vor Weihnachten auf keinen Fall den Moralapostel spielen :-)
Ich möchte euch einfach nur daran erinnern, in dieser Zeit auch etwas zurück zu fahren, einen Gang runter zu schalten, an die Familie zu denken und vielleicht auch etwas Gutes zu tun. Nicht das 4 oder 5*-Gänge Menü aufzufahren, bei dem man tagelang in der Küche stehen muss, sondern vielleicht sogar zusammen zu kochen mit der Familie oder mit Freunden. Die wenigen freien Tage zusammen zu genießen und nicht in den üblichen Stress zu verfallen.


Zusammen genießen ist nun mein Stichwort, um noch irgendwie die Kurze zu meinem heutigen Rezept zu bekommen :-)). Das ist nämlich super easy, kinderleicht und auch perfekt vorzubereiten. Ein Träumchen, das super gut zum Weihnachten passt. Das Rezept habe ich vor einiger Zeit bei Nadine von dreierlei liebelei *klick* gesehen und für heute einfach ein wenig auf Weihnachten gepimpt.





Für das Bratapfelkompott mit leckerer Mascarponecreme und Knuspernüssen braucht ihr:

6 säuerliche Äpfel
1 EL Butter
3-4 EL Zucker
1großes Glas Apfelsaft (gerne Naturtrüb)
2-3 EL Lebkuchengewürz
1 Sternanis
2 EL Rosinen

500g Mascarpone
1 Becher Joghurt
1 Becher Sahne
3-4 EL Ahronsirup



2 EL Butter
100 ml Sahne

3 EL Zucker
ein Schuss Ahornsirup
2 Hände gehackte Walnüsse
2 Hände gehackte Mandeln oder Mandelstifte

Die den Kompott die Äpfel schälen grob schneiden. Die Butter in einem Topf verlassen und die Äpfel kurz darin anschwitzen. Den Zucker, das Lebkuchengewürz, die Rosinen und den Sternanis dazu geben, umrühren und kurz karamellisieren lassen. Dann mit dem Apfelsaft ablöschen. Die Äpfel sollten gut bedeckt sein. Das Ganze  bei geringer Hitze einkochen lassen, bis die Äpfel zerfallen und ein Kompott entsteht. Vom Herd nehmen, den Sternanis entfernen und auskühlen lassen.

Für die Creme, die Mascarpone mit dem Jogurt und dem Sirup glatt rühren. Den Becher Sahne aufschlagen und unterheben.


Für die Nüsse, die Butter in einem Topf schmelzen, den Zucker und die Sahne dazugeben. Alles kurz aufkochen lassen. Die Nüsse zugeben und alles gut vermengen.
Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und bei 180°C ca. 15-20 Minuten goldgelb backen. Die Nüsse auskühlen lassen und grob durchhacken.


Alles schön in Gläschen schichten: erst der Kompott, dann die Creme und zu Schluss die Nüsse

Habt einen schönen 3. Adventabend

Mareike ♥



 

02.12.14

Soon it will be christmas day



Ja genau, unter diesem Motto soll dieser Post stehen, denn für mich kam die Adventszeit zu schnell, viel zu schnell. Plötzlich war er da, der 1. Advent.

Diese Vorweihnachtszeit sollte ja eigentlich besinnlich und gemütlich sein, ohne Hektik und ohne Stress...
Bis Samstag 15.00 Uhr dachte ich das auch noch. Da stand ich nämlich mit hochrotem Kopf, einen Puls von über 180 und Schnappatmung im Wohnzimmer. Ich war völlig verzweifelt, da ich immer noch Kürbisse und Herbstdeko vorfand und nicht die Weihnachtsdeko, die einen Tag vor dem 1. Advent doch schon mal angebracht wäre.




So spät wie dieses Jahr war ich noch nie dran. Und ich habe mir geschworen, dass das nie wieder passiert. Mir ist es wichtig, dass es weihnachtlich duftet, wenn ich abends gestresst von der Arbeit nach Hause komme, dass unendliche viele Kerzen ihr warmes Licht durch alle Räume versprühen, dann beginnt die besinnliche Zeit, die ruhige familiäre Zeit, die ich so liebe.

Damit also doch noch am 1. Advent eine Kerze brennt, hatte ich mich von meinem alten Plan einen Adventskranz zu binden, so wie ich es die Jahre zuvor auch getan habe, verabschiedet und mich dafür entschieden, einen untypischen aber dennoch mit Sicherheit genauso schönen Adventskranz, aus Gläsern, etwas Tannengrün und ein paar Zapfen und den Zahlen 1-4 in Herzform zu gestalten.





Die restliche Weihnachtsdeko fällt momentan noch etwas spärlich aus, dass muss ich zugeben. Auf dem Sofatisch steht ein Tablett mit zahlreichen unterschiedlichen Kerzen, die Ihr Licht versprühen, mein geliebter Engel, den ich vor zwei Jahren von einer lieben Freundin geschenkt bekommen habe, sitzt auf seinem reservierten Platz, meine alte Landhaustür schmückt eine Girlande und der Korkenzieherast hat auch ein wenig Weihnachtsdeko abgekommen. Für den Anfang doch gar nicht so schlecht. Am Wochenende wollen wir dann auch den Tannenbaum aufstellen, mal schauen ob dieser Plan besser gelingt :-)



Den 1. Advent haben wir dann recht gebührend mit einem ausgiebigen Frühstück willkommen geheißen. Mit frischen Brötchen, selbstgemachter Marmelade, Ei und Saft lässt sich der Sonntag perfekt einläuten, findet ihr nicht auch?

Alles Liebe

Mareike ♥

23.11.14

Mokka-Trüffel {ein super Geschenk für die Weihnachtszeit}



Weihnachten steht schon in den Startlöchern. Der Weihnachtsmann klopft schon förmlich an der Tür. Noch eine Woche und wir haben den 1. Advent.
Man wie die Zeit vergeht. Gestern war ich schon auf dem 1. Weihnachtsmarkt dieses Jahr und einem kleinen Stand. Es gab leckere Liköre und Marmeladen, Chutneys, Trinkschokolade und Stollenkonfekt und Mokkatrüffel. Alles schön und mit viel Liebe zum Detail verpackt. Bilder davon seht ihr auf meiner Facebook-Seite "klick".

Das Rezept für die Mokka-Trüffel möchte ich euch heute zeigen. Es ist schnell gemacht, man braucht zwar etwas fingerspitzengefühlt, aber spätestens nach der 5. Trüffel habt ihr den Dreh raus.




Diese Trüffel schmecken für mich so richtig nach mehr: mehr Schokolade, mehr Kakao, mehr Kaffee, mehr Nougat. Ein Rezept für die Schokoholiker unter uns, dazu zähle ich mich auf jeden Fall.

Für ca. 50 Trüffel braucht ihr:

200 g Zartbitterschokolade (mind. 70% Kakao) in Stücken
100 g Vollmilchschokolade in Stücken
200 g Nougat in Stücken
80   g Sahne
40   g Kaffeelikör
1 TL Espressopulver
50  g Mokkabohnen
50  g Kakaopulver


Alles zusammen in einer großen Schüssel über dem Wasserbad schmelzen. Achtung: Die Schokolade darf nicht zu heiß werden, am besten mit dem Finger kurz nachfühlen. Sie sollte warm aber nicht heiß sein.

Die Pralinenmischung in einer Auflaufform umfüllen und ihm Kühlschrank ca. 1 1/2 - 2 Stunden kühl stellen. Die Mischung sollte sich gut abstechen lassen und nicht mehr flüssig sein.

Mit einem Kaffeelöffel Nocken abstecken und mit den Handflächen zu einer Kugel formen, eine Mokkabohne einarbeiten und direkt ein Kakaopulver wälzen.

Kleiner Tipp: Die Hände dürfen dafür nicht zu warm sein, am besten immer wieder kalt waschen, dann lassen sich die Pralinen besser formen.

In einer Dose oder Zellophantüte halten sich die Pralinen im Kühlschrank mehrere Wochen.
Diese Pralinen werden dieses Jahr eines der Weihnachtsgeschenke für die Familie.




Ich freue mich schon auf die gemütliche Zeit mit der Familie, das Adventskranzbinden, Adventskaffees mit Freunden bei Kerzenschein, das traditionelle Plätzchenbacken mit einem Schwesterherz, das weihnachtliche Dekorieren der Wohnung....


Was mögt Ihr am Advent? Gibt es bei euch auch Rituale zur Vorweihnachtszeit? Verratet es mir.

Ich wünsche euch noch einen superschönen Sonntag!

Mareike ♥

09.11.14

Indisches Hähnchen-Curry




Dieses Rezept stammt von meinem 1. indischen Kochworkshop. Meine liebe Freundin von Herzschwestern "klick" hat mir ihrer Schwester zusammen einen Abend-Kochworkshop zu indischer Küche ausgerichtet. Da stand es für mich natürlich außer Frage, dass ich mich dafür anmelden.
Zuvor habe ich sehr wenig indisch gekocht, meine Currys waren bisher eher der tailändischen Küche angelehnt.

Wir haben außer dem Curry ein super leckeres Blumenkohlrezept mit Erbsen und Kartoffeln, einen Raita (Manadrinen-Gurken-Salat mit Joghurt), als weitere Beilage aromatisierter Reis mit Kreuzkümmel und Karotten, sowie ein Mango-Quark-Dessert gekocht.





Nach dem 3-Stündigen Kochkurs bei dem natürlich alles verköstigt wurde, was wir zusammen gezaubert haben, war für mich klar, das koche ich so schnell wie möglich nach.

Dieses Hähnchen-Curry lässt sich auch super vegetarisch mit Fisch zubereiten.
Mein Curry haben wir mit dem aromatisierten Reis gegessen, es passt aber auch super gut ein indisches Naan-Brot dazu, das gibt es mittlerweile fast in jedem Supermarkt.

Für das Curry braucht ihr:

4-6 Hähnchenbrustfilets
1 Becher Naturjoghurt (150g)
1 Becher saure Sahne (200g)
Saft einer Zitrone
1 EL Tandoori-Masala

4 EL Pflanzenöl
1 mittelgroße Zwiebel klein gewürfelt
1 TL Salz

1 Knoblauchzehe klein geschnitten
1 Chilischote klein geschnitten (eventuell ohne Kerne)
1 TL frische Ingwer geraspelt oder klein geschnitten
2 EL gemahlene Mandeln
2 EL gemahlene Cashewkerne
250g passierte Tomaten


Die Zubereitung:

Die Hähnchenbrustfilets waschen, trocken tupfen, halbieren oder vierteln. Mit einem scharfen Messe oder einer Fleischgabel mehrmals einstechen und mit dem Zitronensaft einreiben.
Aus dem Joghurt, einem halben Becher saure Sahne und 1 EL Tandoori-Pulver eine Marinade herstellen. Das Fleisch in die Marinade geben und 3-4 Stunden besser über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.


Die Zwiebel, den Knoblauch, den Ingwer und den Chili in einem heißen Topf mit dem Öl anbraten, sodass es Farbe annimmt. Das Fleisch samt der Marinade dazugeben und unter Rühren vorsichtig weiterköcheln. Die gemahlenen Mandeln und Kerne dazugeben Dann die passierte Tomaten und die restliche saure Sahne hinzufügen. Vorsichtig unterrühren.
Alles bei mittlerer Hitze zugedeckt 20-30 Minuten leicht köcheln lassen.



Das Gericht in eine Schüssel geben und mit Koriander oder Nüssen bestreuen.









Lasst es Euch schmecken!

Cozy Sunday!

Mareike ♥

31.10.14

Brioche mit Zwetschgenmarmelade

Hallo ihr lieben,  

passend zum Wochenende habe ich für euch ein Rezept für einen gemütlichen Sonntagmorgen im Bett.  

Gibt es was Schöneres als bei einem kalten und nebligen Herbstmorgen sich zurück ins Bett zu krümeln, die Decke nochmals bis zur Nase nach oben zu ziehen, einen heißen Milchkaffee oder Tee zu schlürfen und dabei eine frisch gebackene Brioche mit selbstgemachter Zwetschgenmarmelade zu genießen?
Nein, definitiv nicht.
 Also schnell zurück ins Bett (mir braucht man das mir nicht zweimal sagen).
 




Das Rezept ist übrigens nicht von mir sondern von Lecker.de, da stöbere ich ganz gerne und suche nach Inspiration und neuen Rezeptideen.

Zutaten für 1 Brioche-Brot (ca. 20 Scheiben): 

300 ml Milch
1 1/2 Würfel (63 g) frische Hefe
1 TL + 5 EL Zucker
750 g + etwas Mehl
1 Päckchen Vanillezucker
Salz
1 Ei + 1 Eigelb (Gr. M)
225 g + etwas weiche Butter
Alufolie 
 

Zubereitung:
 
Schritt 1:
Milch lauwarm erwärmen. Hefe in die Milch bröckeln und mit 1 TL Zucker unter Rühren in einer hohen Schüssel auf­lösen. An einem warmen Ort ca. 10 Minuten gehen lassen.
 
Schritt 2:
750 g Mehl, 5 EL Zucker, Vanillezucker, 1 Prise Salz, 1 Ei und 225 g Butter in eine Schüssel geben. Hefemilch zufügen und alles ca. 3 Minuten mit den Knethaken des Rührgeräts ver­kneten. Anschließend weitere 2–3 Minuten mit den Händen zu einem glatten Teig weiterkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten ­gehen lassen. 
 
Schritt 3:
Eine Kastenform (ca. 30 cm lang; ca. 2,8 l Inhalt) fetten und mit Mehl ausstäuben. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zur Rolle formen, in 4 gleich große Stücke teilen. Teigstücke zu Kugeln formen und nebeneinander in die Kastenform ­legen. Jede Teigkugel längs ca. 1/2 cm tief einschneiden. Zugedeckt nochmals ca. 1 Stunde gehen lassen. 

Schritt 4:
Ofen  auf 175°Cvorheizen. Eigelb und 3 EL Wasser verquirlen. Brioche damit bestreichen. Im heißen Backofen auf unters­ter Schiene ca. 15 Minuten backen. Temperatur herunterschalten auf Umluft: 150 °C.Mit Alufolie abdecken, ca. 45 Minuten weiterbacken. 

Schritt 5:
Brioche herausnehmen und mit einem Geschirrtuch abgedeckt auf einem Kuchengitter 20–30 Minuten abkühlen lassen. Dann aus der Form stürzen, umdrehen und abgedeckt auskühlen lassen. Mit Butter und Konfitüre servieren. 

 

 
Zutaten für 5 Gläser Zwetschgenmarmelade mit Rotwein und Zimt:

500g Zwetschgen
250g Gelierzucker 2:1
200ml Rotwein
1 Zimtstange 

Die Zwetschgen entkernen und eventuell enthäuten. Am besten geht das, wenn sie leicht angefrohren sind. Die Zwetschgen pürieren und zusammen mit dem Zucker in einen großen Topf geben (Achtung: Überlaufgefahr). Den Rotwein und die Zimtstange dazugeben und alles aufkochen lassen. Sobald alles kräftig sprudelt noch weitere 4 Minuten kochen lassen.

Danach alles in heiß ausgespülte Twist-Off Gläser geben und diese 5 Minuten auf dem Kopf stehen lassen.


 


Schön verpackt mit einem selbstgemachten Etikett ist die Marmelade auch eine schöne Idee zum Verschenken!


Happy Halloween (auch wenn es nicht zum Post passt) und ein gemütliches Wochenende! 

Mareike ♥

21.10.14

LONDON - nice to have met you & die kleine, ungeplante Blogpause ist vorbei




Hallo meine Lieben,

die kleine Blogpause die ich eingelegt habe, war so eigentlich nicht geplant. In den letzten drei Wochen ist viel passiert. Ich war in London, wir hatten unsere Ausstellung | Herbst-Liebelei, die sehr viel Arbeit und Zeit gekostet hat und dann ist es einfach so passiert. Die Zeit ist verflogen, keine Ahnung wohin. Aber ich habe gelernt, die Dinge so anzunehmen, wie sie kommen...

Jetzt aber zu London! Das war ein traumhaftes Wochenende. Meine liebe Freundin S. hat das komplette Wochenende super geplant und organisiert. Ich bin mit dem Flieger um 8.00Uhr in London Stansted gelandet und dann mit dem Stansted Express zur Liverpool-Street gefahren, wo Sie mich mit einem Kaffee und einer langen Umarmung empfangen hat.
Wir haben uns ja seit einer Ewigkeit nicht mehr gesehen.


Der 1. Tag in London stand ganz unter dem Motto Sightseeing. Sie hat mich  mit einer perfekten Routenplanung zu all den wichtigen Stationen Londons geführt, die man bei einem solchen Wochenend-Trip nicht verpassen darf.




Begonnen haben wir mit Harrods, das KaWeDe in Berlin nur noch exklusiver und in XXL.
In der untersten Etage ist das Ladurée, ein Café im Style eines Pariser Tearoom, dort gibt es die berühmten Macaroons, Cupcakes, Tartes, einfach ein Traum.
Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen einen Cupcake für den Nachmittags-Snack einzupacken.

Weiter ging es mit der Tube in Richtung Towerbridge und Tower of London. Da wir uns bereits Richtung Mittagszeit bewegten sind wir direkt in Richtung Borough Market geschlendert.




 Dieser Markt ist einfach unglaublich. Es war ca. 13.00 Uhr als wir dort ankamen und die Geschäftsleute standen an all den Essenständen Schlange. Auf diesem Markt fand man Gerichte von zahlreichen Ländern, egal ob tailändisch, marokkanisch, indisch, mexikanisch, Spanisch, typisches von der Insel wie Fish&Chips, Italienisch, Amerikanisch, einfach alles.
Wir haben uns beide ein indisches Curry geholt. Das war so unglaublich lecker, ein besseres Curry hatte ich bis dahin noch nicht gegessen.



Im Markt selbst gab es frische Lebensmittel, Stände mit Brot, Baguette und Oliven, Käse und mein Highlight ein Stand mit mehr als 50 unterschiedlichen Senfsorten. 
Nach diesem kleinen kulinarischen Ausflug ging es weiter in Richtung Shakespeare-Theater, London Eye, BigBen und natürlich zur St Paul's Cathedral.

Den Abend ließen wir in einem typischen Londoner Pup ausklingen.




Den 2. Tag in London starteten wir direkt am Buckingham Palace. Diese Station wollten wir eigentlich bereits am Tag 1 abgehakt haben, da hatte allerdings der Akku meiner Kamera etwas dagegen. :-) Durch den GreenPark sind wir dann direkt in Richtung Piccadilly Circus gelaufen, um kurz davor noch einen Abstecher zur legendären Luxus-Kaufhaus Fortnum & Mason. Hier habe ich auch mein erstes Mitbringsel gekauft. Eine tolle Keksdose mit einer Prägung der London Wahrzeichen. Diese schmückt mittlerweile bereits halb geleert mein Regal in der Küche.




Ein Muss für jeden Touri sind natürlich auch China-Town und der Stadtteil Soho. Die Regenbogenfahnen an den Pups zeigen jedem deutlich, wer hier Willkommen ist. In diesem Stadtteil gibt es auch eine Filiale der berühmten amerikanischen Cupcake-Kette Hummingbird Bakery. Und was haben wir zwei hübschen gemacht, ja klar, einen klitzekleinen Cupcake für die Nachmittagspause mitgenommen.

 
 
Direkt am Piccadilly Circus sind wir dann vom Hunger geplagt in ein Pop-Up-Dinner von Jamie Oliver. Ich kann es jedem nur empfehlen, das Sandwich war einfach zu gut.

Gestärkte, jedoch mit einigen Blasen an den Füßen, haben wir den letzten Programmpunkt auf der To-Do-Liste des 2. Tages in Angriff genommen: Einen Besuch des Portobello Market, der  geprägt ist von seinen zahlreichen Hutständen, Lederwaren und altem Silberbesteck im Stadtteil Notthing Hill. Einen kleinen Abstecher zuvor gab es dann noch, auf mein Drängen, in einer Filiale von Jamie Oliver (ich kann einfach nicht genug von Ihm bekommen). Am liebsten hätte ich mich dort eingeschlossen von allem gekostet und mit seinen Mitarbeitern drauf los gebacken und gekocht.





Auf dem Weg Richtung libanesisches Restaurant sind wir abschließend noch am Wohnhaus (niedlich, das passt eigentlich nicht wirklich zu diesem Gebäude) von Prince William und Kate sowie Prince Harry vorbeigekommen. 

Apropos, libanesisches Restaurant. Ich kann es nur empfehlen dort essen zu gehen. Es gibt gefühlt für jeden Tisch einen eigenen Kellner. Man wird herzlich empfangen, das Restaurant ist schlicht und elegant gehalten, es gibt eine große Auswahl an landestypischen Speisen und es ist wirklich verdammt lecker.





Der 3. Tag meines London-Wochenendes, war eigentlich  nur einen halben Tag. An diesem Tag war das Wetter besonders schön, 24 C und Sonnenschein, als wollte sich die Stadt London, zum Abschied nochmals von seiner schönsten Seite zeigen. Wir hatten uns am Abend zuvor entschieden einen Abstecher in den Londoner Osten zu machen, um dort den Brick Lane Market zu besuchen.  Ein Markt nur mit Vintagekleidung, Lederwaren, Möbel,
DVD's etc. Und hier habe ich auch mein 2. Mitbringsel ergattert. Eine echte Vintage-Lederumhängetasche. 

Das Feeling auf diesem Markt lässt sich kaum beschreiben. Die Gassen sind geprägt von Straßenmusikern, Food- und Vintageständen. Die Besucher und Verkäufer sind super entspannt, relaxt und gut gelaunt.  Alles geht etwas langsamer zu, es  ist einfach eine tolle Atmosphäre. Ich glaube am besten lässt sich das Ganze auf meinem finalen Bild transportieren: Zwei Straßenmusiker, die ganz in Ihrem Element, Ihre Lieblingslieder vor einem mit Graffiti bemalten Garagentor spielen.




LONDON - nice to have met you!

Alles Liebe

Mareike ♥